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Aktuell

Veranstaltung Digitalisierung 4.♀. Arbeit. Soziale Medien. Zukunft am 08. März 2018 im Landtag NRW

Anlässlich des bevorstehenden Weltfrauentages am 08. März 2018 findet im Landtag Nordrhein-Westfalen die Veranstaltung „Digitalisierung 4.♀. Arbeit. Soziale Medien. Zukunft“ statt. Auch der FrauenRat NRW wirkt an der Veranstaltung mit. Unsere Vorsitzende Dr. Patricia Aden hält einen Impulsvortrag zum Thema „Digitalisierung – ein Frauenthema?“. Darüber hinaus erwarten Sie Diskussionsrunden zu den Themen „Arbeit“, „Soziale Medien“ und „Zukunft“ mit dem Ziel gemeinsam Forderungen an die Landespolitik zu formulieren.

Die Veranstaltung findet von 15.00 bis 17.00 Uhr in Landtag Nordrhein-Westfalen statt. Genauere Details können Sie der gemeinsamen Einladung mit Herrn Kuper, Landtagspräsident Nordrhein-Westfalen, entnehmen.

Wir freuen uns Sie bei der Veranstaltung am 08. März 2018 im Landtag begrüßen zu können.

Vereinsamung in der Gesellschaft entgegenwirken

Ältere Frauen wertschätzen

Die alleinstehende, meist verwitwete, alte und einsame Frau, die in einem Ein-Personen-Haushalt lebt und mehr oder weniger ausreichend materiell abgesichert ist, wird oft als eine Darstellungsmöglichkeit gewählt, um ältere Menschen zu beschreiben. Mit fortschreitendem Lebensalter werden Frauen häufig ausgegrenzt oder abgewertet und tragen so ein hohes Risiko für Alterseinsamkeit.

Die Fähigkeiten und Kräfte jedes Menschen lassen mit steigendem Alter schnell nach. Der altersbedingte Rückgang fast aller Funktionen trifft jeden. Er gehört zum normalen Verlauf des Lebens genauso dazu, wie die noch nicht voll ausgebildeten Fähigkeiten junger Menschen. Für Kindheit und Jugend wird das ganz selbstverständlich akzeptiert, nicht jedoch für die Lebensabschnitte des höheren Alters. Stetig fortschreitende altersbedingte Einschränkungen werden viel zu schnell und oft voreilig als behandlungsbedürftige Krankheiten eingestuft. Von den Betroffenen selbst aber auch von Teilen unserer Gesellschaft wird das Alter sehr leicht durch das vorherrschende Ideal aus Jugendlichkeit und Schönheit verdrängt. Nachlassende Fähigkeiten führen leider dazu, dass insbesondere ältere Frauen viel zu schnell und zu oft von einer vollumfänglichen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden. Das gilt selbst dann, wenn ihre Fähigkeiten und Kompetenzen an vielen Stellen dringend gebraucht werden.

Seniorinnen beherrschen oft noch Kulturtechniken, die verloren zu gehen drohen. Sie liefern wertvolle Unterstützung für jüngere Frauen in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ältere Frauen ermutigen durch ihre Erfahrung und ihre Einsicht in das Wesentliche. Sie bringen oft die nötige Geduld auf, die in der Schnelllebigkeit der heutigen Anforderungen immer schwerer fällt.

„Als Inklusive Gesellschaft bezeichnet man ein Konzept für ein Zusammenleben von Bürgerinnen und Bürgern, in der jeder Mensch so akzeptiert wird wie er ist,“ sagt Dr. Patricia Aden, die Vorsitzende des FrauenRat NRW. „Jeder Mann und jede Frau sollte unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft an den Angeboten einer inklusiven Gesellschaft gleichberechtigt und selbstbestimmt teilhaben können,“ verlangt die Ärztin. „Das ist ein sehr guter Weg gegen Alterseinsamkeit.“

Der FrauenRat NRW fordert, den Begriff „Inklusive Gesellschaft“ so zu benutzen, dass auch die älteren Frauen ausdrücklich eingeschlossen sind. Vom gesellschaftlichen Leben dürfen Seniorinnen nicht ausgeschlossen werden. Ein hohes Einsamkeitsrisiko sollten sie nicht tragen. Es sind daher angemessene Konzepte zu entwickeln, die die Kompetenzen und Fähigkeiten älteren Frauen berücksichtigen und ihnen eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Das ist ein vielversprechender Weg zur Vermeidung von weiblicher Alterseinsamkeit!

Grußwort zur Veranstaltung Frauen in die Politik! Neue Wege der Vernetzung

Sehr geehrte Gäste,

zu unserer Tagung Frauen in die Politik – neue Wege der Vernetzung heiße ich Sie, auch im Namen unseres Vorstands, sehr herzlich willkommen.

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Nächste Termine

27.02.18 Vorstandssitzung

08.03.18 Digitalisierung 4.♀. – Arbeit. Soziale Medien. Zukunft.

10.04.18 Vorstandssitzung

14.04.18 Mitgliederversammlung

15.05.18 Vorstandssitzung

15.-17.06.18 Konferenz der Landesfrauenräte

Letzte Pressemitteilung

Ehrenamtliche Arbeit unterstützt den Weg der Frauen in die Politik!

Die ehrenamtliche Arbeit in Vereinen ist eine optimale Vorbereitung für eine spätere politische Tätigkeit. Der Umgang mit den Regeln der Demokratie und das Aushalten von Konkurrenz werden in den Vereinen eingeübt. „Der Verein ist ein geschützter Raum, in dem man sich über seine Erfahrungen austauschen und von anderen lernen kann“, so die Vorsitzende Dr. Patricia Aden bei der Tagung des FrauenRat NRW e.V. „Frauen in die Politik! – Neue Wege der Vernetzung.“

Immer noch sind zu wenige Frauen in den Parlamenten, in den Gremien und in den politischen Ämtern vertreten. Nach der letzten Bundestagswahl ist der Anteil der Frauen im Deutschen Bundestag noch geringer geworden. Allerdings gibt es bezüglich des Frauenanteils in der Parteimitgliedschaft und bei den Mandaten erhebliche Unterschiede zwischen den Parteien.

Eine grundlegende Schwierigkeit ist, Frauen überhaupt für eine politische Tätigkeit zu gewinnen. Immer noch wirken sich Geschlechtsstereotype aus, von denen man glaubt, sie seien längst überwunden. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass man Frauen weniger Sachkompetenz, weniger Durchsetzungsvermögen und geringere rhetorische Fähigkeiten zutraut. Frauen werden mit diesen Vorstellungen sozialisiert. Leider übernehmen sie diese dann oft unbewusst.

Stetige Präsenz und Sichtbarkeit ist ein unverzichtbarer Karrierebaustein. Gerade das ist für eine Frau in der Familienphase schwieriger zu leisten. Neue Spielregeln sind für Gremien und Parteiarbeit gefragt, damit Frauen nicht durch Pflege und Kinderbetreuung benachteiligt werden. Die Digitalisierung eröffnet Frauen Chancen, die sie nicht durch unbegründete Bedenken verspielen dürfen. Soziale Medien sind virtuelle Räume, in denen Frauen ortsunabhängig kommunizieren können. Auch in ihnen muss man ständig präsent sein, dazu bedarf es einer klaren Strategie.

Eine politische Karriere ist nicht auf Parlamente und in Ministerien beschränkt, auch die Arbeit im Landesfrauenrat und seinen Mitgliedsverbänden ist Politik. Unsere Verbandsfrauen sind Expertinnen in bestimmten Feldern unserer Gesellschaft und arbeiten zielstrebig daran, ihre Erkenntnisse umzusetzen. Sie liefern den Ministerien und den Abgeordneten wertvolle Informationen. Ihre Ausarbeitungen finden sich in Parlamentsdebatten und in Gesetzen wieder. Und das alles geschieht ehrenamtlich.