ministerium-NRW

 

  • ein Zusammenschluss und ein Netzwerk von rund 57 Frauenverbänden und Frauengruppen gemischter Verbände in Nordrhein-Westfalen (Satzung)
  • die Vertretung von über zwei Millionen Frauen aus den unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen
  • unabhängig, überparteilich und überkonfessionell
  • ein Forum für Gedanken- und Erfahrungsaustausch
  • Veranstalter von Seminaren und Tagungen zu aktuellen Themen


Wir wollen

  • die Belange von Frauen in allen Lebensbereichen - in Familie, Beruf und Gesellschaft - unterstützen und fördern
  • die Interessen der Mitgliedsverbände auf Landesebene bündeln
  • uns in die politischen Entscheidungsprozesse einbringen
  • Impulse für die aktuelle Politik geben
  • das Sprachrohr sein, durch das die Stimmen der Frauen gehört werden


Wir mischen uns ein

  • durch Teilnahme an der Diskussion aktueller frauenrelevanter Themen
  • durch Resolutionen
  • durch Präsenz in der Presse
  • durch Vernetzung der Mitgliedsverbände


Wir arbeiten

  • in unseren Fachausschüssen
  • in Fachtagungen zu frauenspezifischen und gesellschaftspolitischen Themen

 

Nächste Termine

06.10.17 Veranstaltung: Frauen in die Politik! Neue Wege der Vernetzung

17.10.17 Vorstandssitzung

14.11.17 Vorstandssitzung

14.04.18 Mitgliederversammlung

15.-17.06.18 Konferenz der Landesfrauenräte

Letzte Pressemitteilung

Ehrenamtliche Arbeit unterstützt den Weg der Frauen in die Politik!

Die ehrenamtliche Arbeit in Vereinen ist eine optimale Vorbereitung für eine spätere politische Tätigkeit. Der Umgang mit den Regeln der Demokratie und das Aushalten von Konkurrenz werden in den Vereinen eingeübt. „Der Verein ist ein geschützter Raum, in dem man sich über seine Erfahrungen austauschen und von anderen lernen kann“, so die Vorsitzende Dr. Patricia Aden bei der Tagung des FrauenRat NRW e.V. „Frauen in die Politik! – Neue Wege der Vernetzung.“

Immer noch sind zu wenige Frauen in den Parlamenten, in den Gremien und in den politischen Ämtern vertreten. Nach der letzten Bundestagswahl ist der Anteil der Frauen im Deutschen Bundestag noch geringer geworden. Allerdings gibt es bezüglich des Frauenanteils in der Parteimitgliedschaft und bei den Mandaten erhebliche Unterschiede zwischen den Parteien.

Eine grundlegende Schwierigkeit ist, Frauen überhaupt für eine politische Tätigkeit zu gewinnen. Immer noch wirken sich Geschlechtsstereotype aus, von denen man glaubt, sie seien längst überwunden. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass man Frauen weniger Sachkompetenz, weniger Durchsetzungsvermögen und geringere rhetorische Fähigkeiten zutraut. Frauen werden mit diesen Vorstellungen sozialisiert. Leider übernehmen sie diese dann oft unbewusst.

Stetige Präsenz und Sichtbarkeit ist ein unverzichtbarer Karrierebaustein. Gerade das ist für eine Frau in der Familienphase schwieriger zu leisten. Neue Spielregeln sind für Gremien und Parteiarbeit gefragt, damit Frauen nicht durch Pflege und Kinderbetreuung benachteiligt werden. Die Digitalisierung eröffnet Frauen Chancen, die sie nicht durch unbegründete Bedenken verspielen dürfen. Soziale Medien sind virtuelle Räume, in denen Frauen ortsunabhängig kommunizieren können. Auch in ihnen muss man ständig präsent sein, dazu bedarf es einer klaren Strategie.

Eine politische Karriere ist nicht auf Parlamente und in Ministerien beschränkt, auch die Arbeit im Landesfrauenrat und seinen Mitgliedsverbänden ist Politik. Unsere Verbandsfrauen sind Expertinnen in bestimmten Feldern unserer Gesellschaft und arbeiten zielstrebig daran, ihre Erkenntnisse umzusetzen. Sie liefern den Ministerien und den Abgeordneten wertvolle Informationen. Ihre Ausarbeitungen finden sich in Parlamentsdebatten und in Gesetzen wieder. Und das alles geschieht ehrenamtlich.