ministerium-NRW

 

  • ein Zusammenschluss und ein Netzwerk von rund 57 Frauenverbänden und Frauengruppen gemischter Verbände in Nordrhein-Westfalen (Satzung)
  • die Vertretung von über zwei Millionen Frauen aus den unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen
  • unabhängig, überparteilich und überkonfessionell
  • ein Forum für Gedanken- und Erfahrungsaustausch
  • Veranstalter von Seminaren und Tagungen zu aktuellen Themen


Wir wollen

  • die Belange von Frauen in allen Lebensbereichen - in Familie, Beruf und Gesellschaft - unterstützen und fördern
  • die Interessen der Mitgliedsverbände auf Landesebene bündeln
  • uns in die politischen Entscheidungsprozesse einbringen
  • Impulse für die aktuelle Politik geben
  • das Sprachrohr sein, durch das die Stimmen der Frauen gehört werden


Wir mischen uns ein

  • durch Teilnahme an der Diskussion aktueller frauenrelevanter Themen
  • durch Resolutionen
  • durch Präsenz in der Presse
  • durch Vernetzung der Mitgliedsverbände


Wir arbeiten

  • in unseren Fachausschüssen
  • in Fachtagungen zu frauenspezifischen und gesellschaftspolitischen Themen

 

Nächste Termine

09.06.20 Vorstandskonferenz

18.09.-20.09.20 Konferenz der Landesfrauenräte

11.06.-13.06.21 Konferenz der Landesfrauenräte

Letzte Pressemitteilung

FrauenRat NRW begrüßt NRW-Initiative gegen diskriminierende Computer-Algorithmen

„Geschlechtsspezifische Vorurteile oder Rollenstereotype in der analogen Welt dürfen sich nicht in der digitalen Welt fortsetzen oder sogar verstärkt werden“, fordert die Vorsitzende des FrauenRat NRW Dr. Patricia Aden.

Der FrauenRat NRW begrüßt die Initiative der NRW-Gleichstellungsministerin Ina Scharrenbach gegen diskriminierende Computer-Algorithmen. Auf Antrag Nordrhein-Westfalens sollen die GleichstellungsministerInnen der Länder in der nächsten Konferenz beschließen, dass die Bundesregierung, Unternehmen und Behörden verbindliche Verhaltensregeln festlegen, wenn sie Algorithmen etwa bei der Personalauswahl nutzen.

Es muss darauf geachtet werden, Algorithmen und Anwendungen für die Künstliche Intelligenz (KI) diskriminierungsfrei zu gestalten. Die Nutzung von Algorithmen zur Entscheidungsfindung führt vielfach zur mittelbaren Diskriminierung von Frauen, die wegen ihrer mangelnden Transparenz nicht direkt nachzuvollziehen ist. Diese für die Betroffenen unsichtbaren Datenverknüpfungen anhand von in Algorithmen festgelegten Merkmalen können zu erheblichen Geschlechterungleichheiten führen und weitreichende Folgen haben, z.B. bei der Personalauswahl oder Kreditvergabe.

Hier bedarf es konkreter Richtlinien für Unternehmen und Behörden, die dem Antidiskriminierungsrecht und dem Datenschutz gerecht werden.

Digitalisierung bietet große Chancen, aber auch Risiken, gerade für Frauen. Der FrauenRat NRW macht es sich zur Aufgabe, auf diese Form der Diskriminierung aufmerksam zu machen, um Frauen zu sensibilisieren und zu ermutigen, geschlechterbasierter Benachteiligung auch im digitalen Raum entgegenzutreten.

Der FrauenRat NRW, Interessenvertretung von ca. zwei Mio. engagierter Frauen in den Mitgliedsverbänden, beschäftigt sich in Zeiten von Corona mit der besonderen Betroffenheit von Frauen in den verschiedensten Lebensbereichen. Wir möchten die Vielfalt der Problemfelder darstellen und Forderungen, auch mit Unterstützung unserer Mitgliedsverbände, an die Landesregierung und die Politik richten.  

PDF Version der Pressemitteilung "FrauenRat NRW begrüßt NRW-Initiative gegen diskriminierende Computer-Algorithmen"

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