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Der FrauenRat NRW freut sich, Sie über den Stand des Projekts „FrauenOrte in NRW“ zu informieren.

Das Leben und Wirken von Frauen in Nordrhein-Westfalen ist im öffentlichen Raum nur wenig repräsentiert, deshalb zielt der FrauenRat NRW mit dem neuen Projekt „FrauenOrte in NRW“ darauf ab, historische Frauenpersönlichkeiten im öffentlichen Raum Nordrhein-Westfalens sichtbar zu machen.

Frauenpersönlichkeiten aus verschiedenen Epochen mit unterschiedlichen Herkunftsgeschichten aus allen Regionen Nordrhein-Westfalens sollen gewürdigt werden. Hierüber soll auch in der Gegenwart eine Sensibilisierung für unterschiedliche Formen von Benachteiligung gefördert werden und langfristig zu einem Abbau geschlechtsbezogener Stereotypen in der Gesellschaft beigetragen werden.

Gleichzeitig sollen über die Sichtbarmachung von Frauenleben und ihr Wirken, jungen Mädchen und Frauen emanzipative Vorbilder aus der Geschichte Nordrhein-Westfalens zur Verfügung gestellt werden.

Der FrauenRat NRW freut sich sehr, ab dem 01.12.2022 Dr.`in Miriam Mauritz als Projektkoordinatorin gewonnen zu haben. Sie wird durch Clarissa Schröer von der Geschäftsstelle in der Projektverwaltung unterstützt. Die Projektleitung hat Andrea Rupp als Vorsitzende des FrauenRat NRW übernommen.

Miriam Mauritz ist promovierte Erziehungswissenschaftlerin, die im Rahmen von Praxis, Forschung und Lehre bisher die Themen Feminismus, Emanzipation und Intersektionalität bearbeitete. Im Rahmen ihrer Dissertation beschäftigte sie sich mit Emanzipationsprozessen von ’68-geprägten Frauenbiographien und den von ihnen beschrittenen Wegen neuer Erziehungsentwürfe. Zeithistorisch analysierte sie im selben Rahmen bereits in ihrer Diplomarbeit den Kampf der Neuen deutschen Frauenbewegung gegen den Paragraphen 218 im Kontext von Selbstbestimmung und Autonomie. Stationen ihrer bisherigen beruflichen Tätigkeiten sind u.a. die Universität Frankfurt, ver.di und die FUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW. Dort leitete sie zuletzt das Projekt *#BIT*|Basics Inter* und Trans*, in dem Fortbildungsangebote zu Geschlechtlicher Vielfalt, Inter* und Trans*für pädagogische Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe in NRW konzipiert wurden.

Jetzt können wir mit der Vorbereitung des Projektstarts beginnen. Aktuell wird der Kriterienkatalog erstellt und das Ausschreibungsverfahren konzipiert.

Der Vorstand beschäftigt sich derzeit auch mit der Besetzung des Fachbeirats. Als erstes Mitglied wurde Dr. Uta C. Schmidt in den Fachbeirat berufen. Dr. Uta C. Schmidt ist Historikerin und hat das Projekt frauen/ruhr/geschichte koordiniert. Das Projekt zeigt anhand biografischer Portraits auf, inwieweit die Geschichte des Ruhrgebiets von Frauen in historischen und sozialen Bezügen beeinflusst wurde und auch heutzutage noch wird.

Wir weisen an dieser Stelle bereits auf die geplante Kick-Off-Veranstaltung hin, die voraussichtlich Ende März stattfinden soll. Im Rahmen der Veranstaltung wird das Ausschreibungsverfahren eröffnet. Nach der Kick-Off Veranstaltung können die Bewerbungen für die Frauenorte eingereicht werden. Nähere Informationen erhalten Sie zeitnah.

Für Rückfragen steht Ihnen Miriam Mauritz () und telefonisch unter 0151-53667055 zur Verfügung.

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