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Mit der Mitgliederversammlung am 25.03.2017 tritt ein neuer Vorstand zur nächsten Amtsperiode an. Die Vorsitzende Dr. Patricia Aden vom Deutschen Akademikerinnenbund LV Rheinland wurde einstimmig wiedergewählt. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Uta Fechler von der kfd LAG NRW und Elisabeth Thesing-Bleck vom Berufsverband der Frau in Business und Management gewählt. Mit großer Mehrheit traten die Schatzmeisterin Maria Berghoff vom Westfälischen Lippischen Landfrauenverband und die Schriftführerin Sylvia Olbrich der LAG Frauen von Bündnis90/Die Grünen ihr neues Amt an. Mit den Beisitzerinnen Bibiane Benadio vom DBfK Nordwest e.V. Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe, Roswitha Damen vom DGB Bezirk NRW – Abteilung Frauen, Dr. Beate von Miquel von der Evangelische Frauenhilfe in Westfalen und Miriam Pospich von der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen NRW wird der Vorstand vervollständigt.

Vier Vorstandsfrauen standen nicht mehr zur Wahl: Maria Opterbeck von der Frauen-Union der CDU NRW, Ulla Meurer von der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen NRW, Petra Reichling vom Verband alleinerziehender Mütter und Väter LV NRW und Josefine Paul MdL von der LAG Frauenpolitik der Bündnis 90/Die Grünen. Für den großen Einsatz bei der Vorstandsarbeit der vergangenen Jahre gab es ein herzliches Dankeschön.

Der neue Vorstand des FrauenRat NRW e.V.: Uta Fechler, Miriam Pospich, Elisabeth Thesing-Bleck, Sylvia Olbrich, Dr. Patricia Aden, Roswitha Damen, Bibiane Benadio, Maria Berghoff (v.l.n.r). Nicht im Bild Dr. Beate von Miquel.

FrauenRat NRW neuer Vorstand 2

 

Nächste Termine

02.11.2021 Vorstandssitzung
07.12.2021 Vorstandssitzung
18.01.2022 Vorstandssitzung

Letzte Pressemitteilung

Zum Weltfrauentag fordert der FrauenRat NRW „Mehr Frauen in die Parlamente in NRW“

In dieser Woche finden die vielfältigsten Veranstaltungen in Zusammenhang mit dem Internationalen Frauentag statt. Der FrauenRat NRW möchte besonders auf die gemeinsame Anhörung des Hauptausschusses und des Ausschusses für Gleichstellung und Frauen zum Gesetzentwurf zur „Einführung einer paritätischen Aufstellung der Wahllisten mit Frauen und Männern“ aufmerksam machen, die am 11. März 2021 um 11 Uhr im Plenum des Landtags NRW stattfindet. Wir freuen uns sehr, dass der FrauenRat NRW zur Anhörung als Sachverständige eingeladen wurde und verweisen auf unsere Stellungnahmen, die auf unserer Webseite veröffentlicht sind.

Der FrauenRat NRW wird vor der Anhörung mit einer kleinen angemeldeten Versammlung von 10.00 bis 10.30 Uhr vor dem Landtag NRW in Düsseldorf anwesend sein, um sichtbar zu machen, dass Parität eine Frage der Demokratie ist und wir mehr Frauen in den Parlamenten brauchen.

Im nordrhein-westfälischen Landtag sind Frauen mit derzeit nur 27,6 % deutlich unterrepräsentiert. Auch wenn die gewählten Abgeordneten, männlich, weiblich oder divers, das Volk in seiner Gesamtheit vertreten sollen, unabhängig von Geschlecht, Alter, Beruf, Religion, Vermögen und weitere persönliche Merkmale, werden deren Entscheidungen, insbesondere in der Gesetzgebung, auch von der eigenen Sozialisation beeinflusst.

Frauen machen über 50 Prozent der Bevölkerung aus. Sie sind keine Minderheit, und sie sind auch keine einheitliche Interessengruppe. Aus ihrer Perspektive setzen Frauen eigene Themen, wie z. B. Pflege, Kinderbetreuung, Wohnen, Verbraucherschutz. Sie blicken aber auch aus ihrem jeweiligen Erfahrungshintergrund auf Themen, die keine spezifischen Frauenthemen sind, wie Verkehr, Finanzen, Wirtschaft.

Für die Bürgerinnen und Bürger sind deshalb die Auswirkungen der mangelnden geschlechtergerechten Besetzung der Parlamente für die Gesellschaft und ihr persönliches Leben nicht zu unterschätzen.

Es müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, Frauen zu einer politischen Karriere zu ermutigen und strukturelle Nachteile bei der Aufstellung von Kandidaturen innerhalb der Parteien zu beseitigen.

Da dies bislang nicht durch freiwillige Maßnahmen innerhalb der Parteistrukturen erreicht werden konnte, hält der FrauenRat NRW aufgrund des Gleichstellungsgebots in Art. 3 Abs. 2 Satz 2 GG ein Paritätsgesetz in NRW aus Gründen der Demokratie für notwendig.

Nur so kann es zu einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen in den Parlamenten und damit zu einer gerechteren Politik und Gesetzgebung kommen.

PDF Version der Pressemitteilung: Zum Weltfrauentag fordert der FrauenRat NRW „Mehr Frauen in die Parlamente in NRW

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