ministerium-NRW

Nachdem die geplante Mitgliederversammlung im Frühjahr des Jahres und auch die Ersatz-Veranstaltung Ende Oktober corona-bedingt abgesagt werden mussten, wurde jetzt durch Briefwahl ein neuer Vorstand des FrauenRat NRW gewählt.

Neue Vorsitzende ist

Rechtsanwältin Andrea Rupp, Deutscher Juristinnenbund LV NRW.

Zu ihren beiden gleichberechtigten stellvertretenden Vorsitzenden wurden gewählt

  • Diane Tigges-Brünger, DGB Bezirk NRW Abteilung Frauen sowie
  • Prof. Dr. Petia Genkova, Deutschen Akademikerinnenbund LV Rheinland.

Für die Finanzen zuständig ist als Schatzmeisterin Monika Willimzig von den Frauen in der CDA NRW.

Weitere Vorstandsmitglieder sind

  • Inge Blask, MdL, ASF NRW,
  • Murielle Guéguen, Zonta International Area 05/29 sowie
  • Monika Kleinefenn, kfd LAG NRW.

Als Kassenprüferinnen wurden Magdalene Denissen, Rheinischer Landfrauenverband und Petra Reichling, VAMV NRW gewählt.  Stellvertretende Kassenprüferinnen sind Karin Peters vom Landesverband Unternehmerfrauen im Handwerk NRW sowie Anja Offermann, Liberale Frauen NRW.

Ebenfalls wurden zwei neue Verbände aufgenommen:

  • ver.di NRW – Frauen- und Gleichstellungspolitik
  • LAG kommunaler Frauenbüros/Gleichstellungsstellen NRW

Ganz herzlicher Dank geht an die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder für ihr ehrenamtliches Engagement, allen voran an Dr.med. Patricia Aden vom Deutschen Akademikerinnenbund LV Rheinland, die 15 Jahre als Vorsitzende die Geschicke des FrauenRat NRW gelenkt hat. Es wird dazu auf die weitere Pressemitteilung verwiesen.

Seit nunmehr 50 Jahren setzt sich der FrauenRat NRW für die Interessen von Frauen in allen Lebensbereichen ein. Mit der Wahl des neuen Vorstands bricht eine neue Ära an mit vielen Herausforderungen.

Wir freuen uns sehr, dass sich so viele neue Kandidatinnen mit ihren vielfältigen Erfahrungen und Kompetenzen für dieses ehrenamtliche Engagement bereit erklärt haben.

PDF Version der Pressemitteilung "Neuer Vorstand des FrauenRat NRW gewählt"

Nächste Termine

02.11.2021 Vorstandssitzung
07.12.2021 Vorstandssitzung
18.01.2022 Vorstandssitzung

Letzte Pressemitteilung

Zum Weltfrauentag fordert der FrauenRat NRW „Mehr Frauen in die Parlamente in NRW“

In dieser Woche finden die vielfältigsten Veranstaltungen in Zusammenhang mit dem Internationalen Frauentag statt. Der FrauenRat NRW möchte besonders auf die gemeinsame Anhörung des Hauptausschusses und des Ausschusses für Gleichstellung und Frauen zum Gesetzentwurf zur „Einführung einer paritätischen Aufstellung der Wahllisten mit Frauen und Männern“ aufmerksam machen, die am 11. März 2021 um 11 Uhr im Plenum des Landtags NRW stattfindet. Wir freuen uns sehr, dass der FrauenRat NRW zur Anhörung als Sachverständige eingeladen wurde und verweisen auf unsere Stellungnahmen, die auf unserer Webseite veröffentlicht sind.

Der FrauenRat NRW wird vor der Anhörung mit einer kleinen angemeldeten Versammlung von 10.00 bis 10.30 Uhr vor dem Landtag NRW in Düsseldorf anwesend sein, um sichtbar zu machen, dass Parität eine Frage der Demokratie ist und wir mehr Frauen in den Parlamenten brauchen.

Im nordrhein-westfälischen Landtag sind Frauen mit derzeit nur 27,6 % deutlich unterrepräsentiert. Auch wenn die gewählten Abgeordneten, männlich, weiblich oder divers, das Volk in seiner Gesamtheit vertreten sollen, unabhängig von Geschlecht, Alter, Beruf, Religion, Vermögen und weitere persönliche Merkmale, werden deren Entscheidungen, insbesondere in der Gesetzgebung, auch von der eigenen Sozialisation beeinflusst.

Frauen machen über 50 Prozent der Bevölkerung aus. Sie sind keine Minderheit, und sie sind auch keine einheitliche Interessengruppe. Aus ihrer Perspektive setzen Frauen eigene Themen, wie z. B. Pflege, Kinderbetreuung, Wohnen, Verbraucherschutz. Sie blicken aber auch aus ihrem jeweiligen Erfahrungshintergrund auf Themen, die keine spezifischen Frauenthemen sind, wie Verkehr, Finanzen, Wirtschaft.

Für die Bürgerinnen und Bürger sind deshalb die Auswirkungen der mangelnden geschlechtergerechten Besetzung der Parlamente für die Gesellschaft und ihr persönliches Leben nicht zu unterschätzen.

Es müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, Frauen zu einer politischen Karriere zu ermutigen und strukturelle Nachteile bei der Aufstellung von Kandidaturen innerhalb der Parteien zu beseitigen.

Da dies bislang nicht durch freiwillige Maßnahmen innerhalb der Parteistrukturen erreicht werden konnte, hält der FrauenRat NRW aufgrund des Gleichstellungsgebots in Art. 3 Abs. 2 Satz 2 GG ein Paritätsgesetz in NRW aus Gründen der Demokratie für notwendig.

Nur so kann es zu einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen in den Parlamenten und damit zu einer gerechteren Politik und Gesetzgebung kommen.

PDF Version der Pressemitteilung: Zum Weltfrauentag fordert der FrauenRat NRW „Mehr Frauen in die Parlamente in NRW

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.