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Im gesellschaftlichen Diskurs wird zurzeit über die Vollverschleierung diskutiert. Der FrauenRat NRW hat zu diesem Thema die Pressemitteilung „Gesicht zeigen“ veröffentlicht. Die Pressemitteilung kann unter dem folgenden Link abgerufen werden: http://www.frauenrat-nrw.de/pressemitteilung/75-gesicht-zeigen.

Bei der Mitgliederversammlung am 30. März 2019 wurde die Einrichtung des Arbeitskreises „Frauenaspekte zur Digitalisierungsstrategie des Landes NRW“ beschlossen. Die Aufgabe des Arbeitskreises besteht darin, ein Positionspapier zur Digitalisierungsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen zu erarbeiten, in dem speziell die Frauenaspekte herausgearbeitet werden. Folgende Punkte sollten in dem Positionspapier enthalten sein:

  • Beschreibung der geschlechtsspezifischen Herausforderungen der Digitalisierungsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen für Frauen
  • Handlungsbedarf zur Strategie für das digitale Nordrhein-Westfalen und frauenspezifischen Gesichtspunkten
  • Erarbeitung eines frauenspezifischen Forderungskatalogs
  • Vorschläge zur geschlechtergerechten Verteilung von Teilhabechancen, die sich aus der Digitalisierung ergeben

Jeder Mitgliedsverband kann Bewerberinnen für die Mitarbeit in dem Arbeitskreis vorschlagen. Hierzu brauchen Sie uns lediglich das Formular zur Kandidatenmeldung der Mitgliedsverbände und das Formular zur Vorstellung der Bewerberin für die Mitarbeit im Arbeitskreis bis zum 20. Juni 2019 zukommen lassen. Die vorgeschlagene Kandidatin muss nicht gleichzeitig auch die Delegierte des Verbandes sein. Es können hauptamtliche Mitarbeiter*innen der Mitgliedsverbände für die Mitarbeit in dem Arbeitskreis vorgeschlagen werden. Ebenso ist es möglich, dass verbandlich unabhängige, ehrenamtlich tätige Expertinnen per Vorstandsbeschluss des FrauenRat NRW in dem Arbeitskreis mitarbeiten.

Sie sind Expertin auf dem Themengebiet, gehören jedoch keinem unserer Mitgliedsverbände an? Gerne können Sie bei Interesse mit uns Kontakt aufnehmen.

In knapp zwei Wochen wird am 26. Mai 2019 das Europaparlament neu gewählt. Früher kämpften die Frauen darum, ihre Stimme im politischen Entscheidungsprozess abgeben zu dürfen. Inzwischen blicken wir auf ein hundertjähriges Bestehen des Frauenwahlrechts zurück. Nun gilt es das erkämpfte Wahlrecht zu nutzen, denn jede Stimme zählt. Wir haben die Wahl! Geben wir unsere Stimme ab für Europa.

Im Digital Hub in Bonn hatte die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Andrea Milz, Vertreterinnen und Vertreter ehrenamtlicher Organisationen zu einem Austausch eingeladen. Dieser Workshop stand im Zeichen des miteinander und voneinander Lernens. Erfahrene Praktikerinnen und Praktiker tauschten in einer offenen Diskussion ihre Kenntnisse aus, stellten Umsetzungsideen vor und formulierten ihren Unterstützungsbedarf durch die Landesregierung. Der FrauenRat NRW wurde durch seine Vorsitzende Dr. Patricia Aden und die Stellvertreterin Elisabeth Thesing-Bleck vertreten.

Die Landesregierung will mit einem Entwurf für eine digitale Strategie Nordrhein-Westfalen die Chancen der Digitalisierung ergreifen, die Wirtschaft wettbewerbsfähig erhalten, den gesellschaftlichen Wandel nachhaltig mitgestalten und das Leben in Nordrhein-Westfalen ein Stück besser machen. Digitale Ideen sollen darüber hinaus auch für das Leben der Menschen im Quartier, im Sozialraum und in der Nachbarschaft entwickelt werden. Diese Tätigkeitsfelder werden zu großen Teilen ehrenamtlich abgedeckt. Sie sind aber häufig auch mit einem Hauptamt verknüpft. Über die neu zu erarbeitenden digitalen Tools sollen zukünftig verstärkt neue engagierte Ehrenamtliche digital geworben werden.

Gerne möchten wir Sie auf die Veranstaltung des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung anlässlich des internationalen Frauentages am 08. März 2019 hinweisen. Die Veranstaltung "Papier ist geduldig: 70 Jahre Artikel 3 Absatz 2 Grundgesetz" findet am 08. März 2019 ab 16.30 Uhr im VIEW im DORTMUNDER U statt. Weitere Informationen zu den Anmeldemodalitäten und dem Veranstaltungsablauf können Sie der Einladung zur Veranstaltung entnehmen.

Nächste Termine

11.06.-12.06.21 Konferenz der Landesfrauenräte
29.06.21 Vorstandssitzung
23.10.21 Mitgliederversammlung

Letzte Pressemitteilung

Zum Weltfrauentag fordert der FrauenRat NRW „Mehr Frauen in die Parlamente in NRW“

In dieser Woche finden die vielfältigsten Veranstaltungen in Zusammenhang mit dem Internationalen Frauentag statt. Der FrauenRat NRW möchte besonders auf die gemeinsame Anhörung des Hauptausschusses und des Ausschusses für Gleichstellung und Frauen zum Gesetzentwurf zur „Einführung einer paritätischen Aufstellung der Wahllisten mit Frauen und Männern“ aufmerksam machen, die am 11. März 2021 um 11 Uhr im Plenum des Landtags NRW stattfindet. Wir freuen uns sehr, dass der FrauenRat NRW zur Anhörung als Sachverständige eingeladen wurde und verweisen auf unsere Stellungnahmen, die auf unserer Webseite veröffentlicht sind.

Der FrauenRat NRW wird vor der Anhörung mit einer kleinen angemeldeten Versammlung von 10.00 bis 10.30 Uhr vor dem Landtag NRW in Düsseldorf anwesend sein, um sichtbar zu machen, dass Parität eine Frage der Demokratie ist und wir mehr Frauen in den Parlamenten brauchen.

Im nordrhein-westfälischen Landtag sind Frauen mit derzeit nur 27,6 % deutlich unterrepräsentiert. Auch wenn die gewählten Abgeordneten, männlich, weiblich oder divers, das Volk in seiner Gesamtheit vertreten sollen, unabhängig von Geschlecht, Alter, Beruf, Religion, Vermögen und weitere persönliche Merkmale, werden deren Entscheidungen, insbesondere in der Gesetzgebung, auch von der eigenen Sozialisation beeinflusst.

Frauen machen über 50 Prozent der Bevölkerung aus. Sie sind keine Minderheit, und sie sind auch keine einheitliche Interessengruppe. Aus ihrer Perspektive setzen Frauen eigene Themen, wie z. B. Pflege, Kinderbetreuung, Wohnen, Verbraucherschutz. Sie blicken aber auch aus ihrem jeweiligen Erfahrungshintergrund auf Themen, die keine spezifischen Frauenthemen sind, wie Verkehr, Finanzen, Wirtschaft.

Für die Bürgerinnen und Bürger sind deshalb die Auswirkungen der mangelnden geschlechtergerechten Besetzung der Parlamente für die Gesellschaft und ihr persönliches Leben nicht zu unterschätzen.

Es müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, Frauen zu einer politischen Karriere zu ermutigen und strukturelle Nachteile bei der Aufstellung von Kandidaturen innerhalb der Parteien zu beseitigen.

Da dies bislang nicht durch freiwillige Maßnahmen innerhalb der Parteistrukturen erreicht werden konnte, hält der FrauenRat NRW aufgrund des Gleichstellungsgebots in Art. 3 Abs. 2 Satz 2 GG ein Paritätsgesetz in NRW aus Gründen der Demokratie für notwendig.

Nur so kann es zu einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen in den Parlamenten und damit zu einer gerechteren Politik und Gesetzgebung kommen.

PDF Version der Pressemitteilung: Zum Weltfrauentag fordert der FrauenRat NRW „Mehr Frauen in die Parlamente in NRW

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