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Die Auswirkungen der Corona-Krise bestimmen unseren Tagesablauf. Die Corona-Krise ist nicht nur ein medizinisches und epidemiologisches, sondern auch ein psychologisches und gesellschaftliches Problemfeld. Die Hochschule Osnabrück untersucht in einer Studie die Einstellung zur kulturellen Vielfalt im Hintergrund der Corona-Krise. Die Bearbeitung wird auf 15 Minuten geschätzt. Die Teilnahme an der Umfrage ist freiwillig. Weitere Informationen könne Sie unter dem folgenden Link erhalten: https://umfrage1.zemit.wi.hs-osnabrueck.de/limesurvey/index.php/286328?lang=de

Mit einem motivierenden Kick-Off-Meeting am 16. November 2019 hat der Arbeitskreis der FrauenRat NRW seine Arbeit begonnen. Über zwanzig Vertreterinnen von Frauenverbänden und Organisationen sind für die Veranstaltung angereist. Mit unserer Pressemitteilung „Frauen stärken Demokratie“ haben wir über die Veranstaltung berichtet. Nun möchten wir Ihnen auch einen visuellen Rückblick auf die Veranstaltung ermöglichen. Denn nach wie vor gilt: Gleichstellung stärkt Demokratie!

In Anbetracht der aktuellen Situation möchten wir Sie auf eine Studie der medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen im Umgang mit COVID-19/ SARS-CoV 2 (Coronavirus) aufmerksam machen. Die Studie untersucht, welche Auswirkungen die tägliche Beschäftigung und Berichterstattung über das Coronavirus auf den Menschen und sein Verhalten hat. Hierzu wurde ein Fragebogen entworfen. Die Bearbeitung des Fragebogens wird auf 8 bis 10 Minuten geschätzt. Die Teilnahme an der Umfrage ist freiwillig. Weitere Informationen können Sie unter dem folgenden Link erhalten: https://ww2.unipark.de/uc/2020/

In den vergangenen Tagen hat sich die Situation um das Coronavirus weiter zugespitzt. Viele von Ihnen haben die neusten Entwicklungen durch die Medienberichterstattung verfolgt. In Anbetracht der Ausnahmesituation in der sich unser Land befindet, wird unsere Mitgliederversammlung abgesagt und die Durchführung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt können wir nicht abschätzen, wann die Mitgliederversammlung nachgeholt werden kann. Eine Verschiebung in die zweite Jahreshälfte scheint nach der derzeitigen Lage wahrscheinlich. Sobald wir neue Informationen haben melden wir uns bei Ihnen. Selbstverständlich behalten die eingereichten Kandidaturen trotz der Verschiebung Ihre Gültigkeit.

Weltweit erfährt jede dritte Frau in ihrem Leben Gewalt. Statistisch gesehen sind das eine Milliarde Frauen (One Billion). In diesem Jahr steht der Aktionstag unter dem Motto "BEWEGEN - ERHEBEN - LEBEN". Bei der Aktion beteiligen sich auch viele Kommunen in Nordrhein-Westfalen. Auf der Internetseite www.onebillionrising.de können Sie der Aktionskarte entnehmen wann und wo Aktionen stattfinden.

Nächste Termine

02.11.2021 Vorstandssitzung
07.12.2021 Vorstandssitzung
18.01.2022 Vorstandssitzung

Letzte Pressemitteilung

Zum Weltfrauentag fordert der FrauenRat NRW „Mehr Frauen in die Parlamente in NRW“

In dieser Woche finden die vielfältigsten Veranstaltungen in Zusammenhang mit dem Internationalen Frauentag statt. Der FrauenRat NRW möchte besonders auf die gemeinsame Anhörung des Hauptausschusses und des Ausschusses für Gleichstellung und Frauen zum Gesetzentwurf zur „Einführung einer paritätischen Aufstellung der Wahllisten mit Frauen und Männern“ aufmerksam machen, die am 11. März 2021 um 11 Uhr im Plenum des Landtags NRW stattfindet. Wir freuen uns sehr, dass der FrauenRat NRW zur Anhörung als Sachverständige eingeladen wurde und verweisen auf unsere Stellungnahmen, die auf unserer Webseite veröffentlicht sind.

Der FrauenRat NRW wird vor der Anhörung mit einer kleinen angemeldeten Versammlung von 10.00 bis 10.30 Uhr vor dem Landtag NRW in Düsseldorf anwesend sein, um sichtbar zu machen, dass Parität eine Frage der Demokratie ist und wir mehr Frauen in den Parlamenten brauchen.

Im nordrhein-westfälischen Landtag sind Frauen mit derzeit nur 27,6 % deutlich unterrepräsentiert. Auch wenn die gewählten Abgeordneten, männlich, weiblich oder divers, das Volk in seiner Gesamtheit vertreten sollen, unabhängig von Geschlecht, Alter, Beruf, Religion, Vermögen und weitere persönliche Merkmale, werden deren Entscheidungen, insbesondere in der Gesetzgebung, auch von der eigenen Sozialisation beeinflusst.

Frauen machen über 50 Prozent der Bevölkerung aus. Sie sind keine Minderheit, und sie sind auch keine einheitliche Interessengruppe. Aus ihrer Perspektive setzen Frauen eigene Themen, wie z. B. Pflege, Kinderbetreuung, Wohnen, Verbraucherschutz. Sie blicken aber auch aus ihrem jeweiligen Erfahrungshintergrund auf Themen, die keine spezifischen Frauenthemen sind, wie Verkehr, Finanzen, Wirtschaft.

Für die Bürgerinnen und Bürger sind deshalb die Auswirkungen der mangelnden geschlechtergerechten Besetzung der Parlamente für die Gesellschaft und ihr persönliches Leben nicht zu unterschätzen.

Es müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, Frauen zu einer politischen Karriere zu ermutigen und strukturelle Nachteile bei der Aufstellung von Kandidaturen innerhalb der Parteien zu beseitigen.

Da dies bislang nicht durch freiwillige Maßnahmen innerhalb der Parteistrukturen erreicht werden konnte, hält der FrauenRat NRW aufgrund des Gleichstellungsgebots in Art. 3 Abs. 2 Satz 2 GG ein Paritätsgesetz in NRW aus Gründen der Demokratie für notwendig.

Nur so kann es zu einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen in den Parlamenten und damit zu einer gerechteren Politik und Gesetzgebung kommen.

PDF Version der Pressemitteilung: Zum Weltfrauentag fordert der FrauenRat NRW „Mehr Frauen in die Parlamente in NRW

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