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Die inhaltliche Arbeit geht von den Ausschüssen des FrauenRat NW e.V. aus. Aufgabenschwerpunkte liegen in den Bereichen Umwelt und Forschung, Kultur, Bildung und Medien, Stadtentwicklung und Verkehr, Familie, Gesundheit und Soziales sowie Frauen und Beruf.  

Zur Zeit sind folgende Fachausschüsse eingerichtet:

     


 

Ausschuss Umwelt und Forschung /  Bauen, Stadtentwicklung, Verkehr

Vorsitzende: Christiane Treiber / Sigrid Lewe-Esch
Entsendender Verband: Rheinische Landfrauenvereinigung e.V. 

LV Rheinland:
Tel.  02137-70877

Entsendender Verband: Deutscher Evangelischer Frauenbund
Tel. 0203-331213
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Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Arbeitsgemeinschaften der Frauenverbände

Vorsitzende: Ute Linnemann 
Tel.  0571-55579
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Die Ausschüsse bereiten in enger Kooperation mit dem Vorstand des FrauenRat NW e.V. Fachtagungen zu aktuellen politischen Fragestellungen vor. In Gesprächen mit PolitikerInnen und ExpertInnen, bei Betriebsbesichtigungen und bei Fachtagungen wird der Auftrag des Vorstandes des FrauenRat NW e.V. umgesetzt.

Auf der Agenda stehen dabei frauenrelevante und gesellschaftspolitische Themen wie: 

  Bildung und Bildungsreform

  Eigenständige wirtschaftliche und soziale Sicherung

  Frauenkulturarbeit

  Bio-Ethik, Gentechnologie

  Medien und Medienpolitik

  Frauen in prekären Arbeitsverhältnissen

  Telearbeit

  Mobilität von Frauen

  Gewalt an Frauen

  Frauen und Gesundheit

  Frauen und außerhäusliche Erwerbsarbeit

  Umwelt und Verbraucherschutz

Die Ausschüsse setzen sich zusammen aus Mitgliedern des Vorstandes des FrauenRat NW e.V. und sachkundigen, interessierten Frauen aus den Mitgliedsverbänden.

Jeder Mitgliedsverband kann für die Mitarbeit in einem Ausschuss des FrauenRat NW e.V.  Frauen benennen, die ihre Erfahrungen in die Diskussion und  Ausschussarbeit einbringen und als Multiplikatorinnen Informationen aus den Ausschüssen in ihre Verbände hineintragen können.

Nächste Termine

31. Januar 2017 Vorstandssitzung

14. März 2017 Vorstandssitzung

25. März 2017 Mitgliederversammlung

25. April 2017 Vorstandssitzung

30. Mai 2017 Vorstandssitzung

Letzte Pressemitteilung

Gesicht zeigen

Die Identität einer Person muss zu jeder Zeit eindeutig feststellbar sein! Auf diesen Grundkonsens hat sich unsere offene und freiheitliche Gesellschaft seit langem verständigt. Derzeit sind keine Tendenzen erkennbar, dass große Teile unserer Gesellschaft dazu in verdecktem oder offenem Widerspruch stehen.

Das Gesicht einer Person ist in unserem Kulturraum das wichtigste Erkennungsmerkmal, mit dem wir ein Gegenüber erfassen und einschätzen. Menschen, deren Gesichter nicht erkennbar sind, verbergen ihre Identität und werden dadurch vielfach als polarisierend empfunden.

Die Zugehörigkeit beispielsweise zu einer bestimmten Peergroup, Berufsgruppe, Ethnie oder Weltanschauung kann durch eine entsprechende Kleidung sichtbar gemacht werden. Frauen, die dauerhaft durch das Tragen einer Vollverschleierung im öffentlichen Raum ihre Identität verschleiern, signalisieren ihrer Umgebung dadurch nonverbal, dass sie die gemeinsamen freiheitlichen Regelungen (noch) in Frage stellen.

Unser Staat unterstützt, dass Menschen aus anderen Kulturen in unsere Gesellschaft aufgenommen werden können. Das Gelingen einer sozialen und kulturellen Integration setzt überall voraus, dass jede Person, die in ein neues Gemeinwesen aufgenommen werden will, sich dem gelebten neuen Grundkonsens anschließt. Von jeder Einwanderin und jedem Einwanderer muss damit in jedem neuen Land verlangt werden, dass sie oder er die grundlegende verfasste Normengebung des aufnehmenden Staates anerkennt und respektiert.
Aufgrund dieser Überlegungen erwartet der FrauenRat NRW von allen politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern
  1. eine Klarstellung, dass es allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern möglich bleiben muss, die Identität jeder Person, die sich im öffentlichen Raum aufhält, eindeutig einordnen zu können.
  2. geeignete Maßnahmen, die den voll verschleierten Frauen und ihren Familienangehörigen bewusst macht, wie sehr eine polarisierende Kleidung eine gesellschaftliche Teilhabe und damit eine volle Integration in die aufnehmende Gesellschaft erschwert bis ganz verhindert.
  3. eine eindeutige Klarstellung, dass in unserem Staat nur solche Menschen dauerhaft Aufnahme finden können, die unsere freiheitliche Ordnung in unserer offenen Gesellschaft mittragen und unseren Grundkonsens im öffentlichen Raum nicht durch eine stark polarisierende Kleidung sichtbar in Frage stellen.