ministerium-NRW
Die Bücher sind nach ihrem Erscheinungsjahr (in absteigender Folge) und innerhalb des Erscheinungsjahres alphabetisch nach Autor/inn/en angeordnet.
 
2011
Martin Suter: Allmen und die Libellen
Roman, Diogenes Verlag, Zürich 2011, 18.90 Euro 
ISBN 978-3-257-06777-4  
 
2010
Ein Gespräch mit Peter Seewald
Herder Verlag, 2010, ISBN 978-3-451-32537-3, 19,95 Euro 

 
Folgende  Dokumentationen von Fachtagungen sind zum Preis von 3.-- € (* 5 €)  zuzüglich Porto in der Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  des FrauenRat NRW erhältlich.
 
09/2007
Gleiche Chancen für Europas Frauen – Berufswahl junger Frauen im europäischen Vergleich
 
12/2006
Ehrenamtskampage 2006  -  Aktion des FrauenRat NW e.V. zur Förderung des freiwilligen bürgerschaftlichen Engagements und der ehrenamtlichen Arbeit in Städten und Gemeinde 
 
05/2006
Zwischen PISA und Elite  -  Bildungssystem im Umbruch  - Individuelle Förderung und globalen Wettbewerb erfolgreich gestalten. Eine Zwischenbilanz des Reformprozesses
 
10/2005
Hartz IV - Reformen am Arbeitsmarkt - Konsequenzen für Erwerbsarbeit suchende Frauen

Nächste Termine

31. Januar 2017 Vorstandssitzung

14. März 2017 Vorstandssitzung

25. März 2017 Mitgliederversammlung

25. April 2017 Vorstandssitzung

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Letzte Pressemitteilung

Gesicht zeigen

Die Identität einer Person muss zu jeder Zeit eindeutig feststellbar sein! Auf diesen Grundkonsens hat sich unsere offene und freiheitliche Gesellschaft seit langem verständigt. Derzeit sind keine Tendenzen erkennbar, dass große Teile unserer Gesellschaft dazu in verdecktem oder offenem Widerspruch stehen.

Das Gesicht einer Person ist in unserem Kulturraum das wichtigste Erkennungsmerkmal, mit dem wir ein Gegenüber erfassen und einschätzen. Menschen, deren Gesichter nicht erkennbar sind, verbergen ihre Identität und werden dadurch vielfach als polarisierend empfunden.

Die Zugehörigkeit beispielsweise zu einer bestimmten Peergroup, Berufsgruppe, Ethnie oder Weltanschauung kann durch eine entsprechende Kleidung sichtbar gemacht werden. Frauen, die dauerhaft durch das Tragen einer Vollverschleierung im öffentlichen Raum ihre Identität verschleiern, signalisieren ihrer Umgebung dadurch nonverbal, dass sie die gemeinsamen freiheitlichen Regelungen (noch) in Frage stellen.

Unser Staat unterstützt, dass Menschen aus anderen Kulturen in unsere Gesellschaft aufgenommen werden können. Das Gelingen einer sozialen und kulturellen Integration setzt überall voraus, dass jede Person, die in ein neues Gemeinwesen aufgenommen werden will, sich dem gelebten neuen Grundkonsens anschließt. Von jeder Einwanderin und jedem Einwanderer muss damit in jedem neuen Land verlangt werden, dass sie oder er die grundlegende verfasste Normengebung des aufnehmenden Staates anerkennt und respektiert.
Aufgrund dieser Überlegungen erwartet der FrauenRat NRW von allen politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern
  1. eine Klarstellung, dass es allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern möglich bleiben muss, die Identität jeder Person, die sich im öffentlichen Raum aufhält, eindeutig einordnen zu können.
  2. geeignete Maßnahmen, die den voll verschleierten Frauen und ihren Familienangehörigen bewusst macht, wie sehr eine polarisierende Kleidung eine gesellschaftliche Teilhabe und damit eine volle Integration in die aufnehmende Gesellschaft erschwert bis ganz verhindert.
  3. eine eindeutige Klarstellung, dass in unserem Staat nur solche Menschen dauerhaft Aufnahme finden können, die unsere freiheitliche Ordnung in unserer offenen Gesellschaft mittragen und unseren Grundkonsens im öffentlichen Raum nicht durch eine stark polarisierende Kleidung sichtbar in Frage stellen.