ministerium-NRW
 
09/2007 Gleiche Chancen für Europas Frauen – Berufswahl junger Frauen im europäischen Vergleich
12/2006 Ehrenamtskampagne 2006 – Aktion des FrauenRat NW e.V. zur Förderung des freiwilligen Bürgerschaftlichen Engagements und der ehrenamtlichen Arbeit in Städten und Gemeinden
05/2006 Zwischen PISA und Elite – Bildungssystem im Umbruch – Individuelle Förderung und globalen Wettbewerb erfolgreich gestalten. Eine Zwischenbilanz des Reformprozesses
10/2005 Hartz IV – Reformen am Arbeitsmarkt – Konsequenzen für Erwerbsarbeit suchende Frauen
09/2005 Ohne Moos nix los – Fundraising – Möglichkeiten zur Mittel- und Spendenwerbung für Ehrenamtlich arbeitende gemeinnützige Frauenverbände

Familie und Berufe in Balance? - Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsarbeit für Frauen und Männer als gesellschaftliche Aufgabe

05/2004 Mit und ohne Kopftuch – Muslima in Deutschland
03/2004 Zum Rechtsverständnis und Frauenbild in Islam – Haben wir eine gemeinsame Zukunft?
03/2003 Was kommt nach dem Generationenvertrag? Auf dem Weg zur mündigen Patientin
04/2002 In Eigenverantwortung Rechte wahrnehmen: „Ich kann nicht mehr ohne...“ Frauen und Sucht
02/2002 Was ist Erziehung in der Familie wert?
01/2002 Zukunft leben im Innovativen Haus
10/2001 Gewalt in unserer Gesellschaft: Hat sie eine neue Dimension erreicht? Situation – Ursachen – Maßnahmen
05/2001 Bioethik in politischer Verantwortung
04/2001 Energie im 21. Jahrhundert – Wendezeit?
02/2001 Kind nach Maß – Recht auf ein gesundes Kind? Vorgeburtliche Diagnostik und künstliche Befruchtung (Pränatale und präimplantative Diagnostik)
11/2000 Was kann die Gentechnologie für die Frauengesundheit leisten?
10/2000 Brauchen Frauen Hormone??
09/2000 Der Krieg mit Sternen: Qualitätssiegel für seniorengerechtes Wohnen
10/1999 Frauen und Gesundheit: Auftaktveranstaltung zu einer Kampagne für die Frauen in NRW
04/1999 Lebensplanung – Lebenslauf: Berufs-, Familien- und Lebensplanung von Frauen *)
02/1999 Unstillbarer Bedarf an Frauen aus Entwicklungsländern – Gewalt an Frauen – Ursachen und Auswirkungen am Beispiel Frauenhandel
01/1999 Umdenken – Beteiligen – Einsteigen: Mobilität von Frauen in der Stadt und im ländlichen Raum
11/1998 Leben mit Kindern: Zur Situation von Alleinerziehenden und Familienmüttern
06/1998 Erziehung und Bildung in einer sich ändernden: Verhältnis von Autonomie und Regulierung im öffentlichen Bildungssystem
09/1997 Kreislaufwirtschaft für die Zukunft unserer Erde: vermeiden – vermindern – verwerten
06/1997 Soziale Lage von Frauen – Armut im Alter
02/1997 Kulturauftrag für Frauen – Kultur fördern
06/1996 Ein Jahr Pflegeversicherung – Ein gelungener Auftakt?
03/1996 Frauenbeteiligung bei Stadtplanung und Wohnungsbau
03/1995 Selbstbestimmtes Wohnen im Alter
11/1994 Gentechnologie – Schlüsseltechnologie der Zukunft? Einsatz bei der Produktion von Lebensmitteln?
08/1994 Unentbehrlich – umstritten – umsonst: DAS EHRENAMT
03/1994 Familien im Spannungsfeld zwischen Medienkonsum und konkreter Einflussnahme auf die Programmgestaltung
 
 

Nächste Termine

06.10.17 Veranstaltung: Frauen in die Politik! Neue Wege der Vernetzung

17.10.17 Vorstandssitzung

14.11.17 Vorstandssitzung

14.04.18 Mitgliederversammlung

15.-17.06.18 Konferenz der Landesfrauenräte

Letzte Pressemitteilung

Ehrenamtliche Arbeit unterstützt den Weg der Frauen in die Politik!

Die ehrenamtliche Arbeit in Vereinen ist eine optimale Vorbereitung für eine spätere politische Tätigkeit. Der Umgang mit den Regeln der Demokratie und das Aushalten von Konkurrenz werden in den Vereinen eingeübt. „Der Verein ist ein geschützter Raum, in dem man sich über seine Erfahrungen austauschen und von anderen lernen kann“, so die Vorsitzende Dr. Patricia Aden bei der Tagung des FrauenRat NRW e.V. „Frauen in die Politik! – Neue Wege der Vernetzung.“

Immer noch sind zu wenige Frauen in den Parlamenten, in den Gremien und in den politischen Ämtern vertreten. Nach der letzten Bundestagswahl ist der Anteil der Frauen im Deutschen Bundestag noch geringer geworden. Allerdings gibt es bezüglich des Frauenanteils in der Parteimitgliedschaft und bei den Mandaten erhebliche Unterschiede zwischen den Parteien.

Eine grundlegende Schwierigkeit ist, Frauen überhaupt für eine politische Tätigkeit zu gewinnen. Immer noch wirken sich Geschlechtsstereotype aus, von denen man glaubt, sie seien längst überwunden. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass man Frauen weniger Sachkompetenz, weniger Durchsetzungsvermögen und geringere rhetorische Fähigkeiten zutraut. Frauen werden mit diesen Vorstellungen sozialisiert. Leider übernehmen sie diese dann oft unbewusst.

Stetige Präsenz und Sichtbarkeit ist ein unverzichtbarer Karrierebaustein. Gerade das ist für eine Frau in der Familienphase schwieriger zu leisten. Neue Spielregeln sind für Gremien und Parteiarbeit gefragt, damit Frauen nicht durch Pflege und Kinderbetreuung benachteiligt werden. Die Digitalisierung eröffnet Frauen Chancen, die sie nicht durch unbegründete Bedenken verspielen dürfen. Soziale Medien sind virtuelle Räume, in denen Frauen ortsunabhängig kommunizieren können. Auch in ihnen muss man ständig präsent sein, dazu bedarf es einer klaren Strategie.

Eine politische Karriere ist nicht auf Parlamente und in Ministerien beschränkt, auch die Arbeit im Landesfrauenrat und seinen Mitgliedsverbänden ist Politik. Unsere Verbandsfrauen sind Expertinnen in bestimmten Feldern unserer Gesellschaft und arbeiten zielstrebig daran, ihre Erkenntnisse umzusetzen. Sie liefern den Ministerien und den Abgeordneten wertvolle Informationen. Ihre Ausarbeitungen finden sich in Parlamentsdebatten und in Gesetzen wieder. Und das alles geschieht ehrenamtlich.