ministerium-NRW

Impfen schützt vor Infektionskrankheiten und ihren vermeidbaren Folgen, zu denen in jedem Fall Krankheitstage zählen. Diese sind eine Belastung für die erkrankten Menschen selbst und ihre Familien. Darüber hinaus führen Krankheitstage zu Ausfällen bei der Arbeit und vergrößern den Betreuungsbedarf. Infektionskrankheiten können aber auch schwere Komplikationen nach sich ziehen, bis zu Behinderung und Tod. In einem modernen und leistungsfähigen Gesundheitssystem sollte jeder Mensch vom Säuglingsalter bis ins hohe Alter den bestmöglichen Impfschutz haben.

Bei der Mitgliederversammlung am 14. April 2018 konnte der FrauenRat NRW e.V. zwei neue Mitgliedsverbände begrüßen: Die Regionalgruppe Nordrhein und die Regionalgruppe Westfalen-Lippe des Bundesverband pharmazeutisch-technischer Assistentinnen.

Außerdem wählten die Delegierten das Landesfrauenrates zwei neue Besitzerinnen: Andrea Rupp, Deutscher Juristinnenbund e.V. Landesverband NRW und Diane Tigges-Brünger vom Deutschen Gewerkschaftsbund NRW. „Im Landesfrauenrat kommen Frauen aus ganz unterschiedlichen Verbänden und Lebensbereichen zusammen, das macht den besonderen Wert unserer Arbeit aus“, konstatiert die Vorsitzende Dr. Patricia Aden. Sie dankte den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern für ihre Arbeit und freut sich darauf, zusammen mit dem neuen Vorstand viele Aufgaben anzupacken.

Die ehrenamtliche Arbeit in Vereinen ist eine optimale Vorbereitung für eine spätere politische Tätigkeit. Der Umgang mit den Regeln der Demokratie und das Aushalten von Konkurrenz werden in den Vereinen eingeübt. „Der Verein ist ein geschützter Raum, in dem man sich über seine Erfahrungen austauschen und von anderen lernen kann“, so die Vorsitzende Dr. Patricia Aden bei der Tagung des FrauenRat NRW e.V. „Frauen in die Politik! – Neue Wege der Vernetzung.“

Ältere Frauen wertschätzen

Die alleinstehende, meist verwitwete, alte und einsame Frau, die in einem Ein-Personen-Haushalt lebt und mehr oder weniger ausreichend materiell abgesichert ist, wird oft als eine Darstellungsmöglichkeit gewählt, um ältere Menschen zu beschreiben. Mit fortschreitendem Lebensalter werden Frauen häufig ausgegrenzt oder abgewertet und tragen so ein hohes Risiko für Alterseinsamkeit.

Düsseldorf, zum 8. September 2017 – Vom 8. bis 17. September 2017 findet die 13. Woche des bürgerschaftlichen Engagements statt. Aus diesem Anlass fordert der FrauenRat NRW eine stärkere politische Anerkennung und eine wirksamere finanzielle Förderung der ehrenamtlichen Arbeit in Frauenverbänden sowie in ihren überregionalen Zusammenschlüssen. Der FrauenRat NRW unterstreicht nachdrücklich die politische Dimension des Ehrenamtes.

Nächste Termine

09.06.20 Vorstandskonferenz

18.09.-20.09.20 Konferenz der Landesfrauenräte

11.06.-13.06.21 Konferenz der Landesfrauenräte

Letzte Pressemitteilung

FrauenRat NRW begrüßt NRW-Initiative gegen diskriminierende Computer-Algorithmen

„Geschlechtsspezifische Vorurteile oder Rollenstereotype in der analogen Welt dürfen sich nicht in der digitalen Welt fortsetzen oder sogar verstärkt werden“, fordert die Vorsitzende des FrauenRat NRW Dr. Patricia Aden.

Der FrauenRat NRW begrüßt die Initiative der NRW-Gleichstellungsministerin Ina Scharrenbach gegen diskriminierende Computer-Algorithmen. Auf Antrag Nordrhein-Westfalens sollen die GleichstellungsministerInnen der Länder in der nächsten Konferenz beschließen, dass die Bundesregierung, Unternehmen und Behörden verbindliche Verhaltensregeln festlegen, wenn sie Algorithmen etwa bei der Personalauswahl nutzen.

Es muss darauf geachtet werden, Algorithmen und Anwendungen für die Künstliche Intelligenz (KI) diskriminierungsfrei zu gestalten. Die Nutzung von Algorithmen zur Entscheidungsfindung führt vielfach zur mittelbaren Diskriminierung von Frauen, die wegen ihrer mangelnden Transparenz nicht direkt nachzuvollziehen ist. Diese für die Betroffenen unsichtbaren Datenverknüpfungen anhand von in Algorithmen festgelegten Merkmalen können zu erheblichen Geschlechterungleichheiten führen und weitreichende Folgen haben, z.B. bei der Personalauswahl oder Kreditvergabe.

Hier bedarf es konkreter Richtlinien für Unternehmen und Behörden, die dem Antidiskriminierungsrecht und dem Datenschutz gerecht werden.

Digitalisierung bietet große Chancen, aber auch Risiken, gerade für Frauen. Der FrauenRat NRW macht es sich zur Aufgabe, auf diese Form der Diskriminierung aufmerksam zu machen, um Frauen zu sensibilisieren und zu ermutigen, geschlechterbasierter Benachteiligung auch im digitalen Raum entgegenzutreten.

Der FrauenRat NRW, Interessenvertretung von ca. zwei Mio. engagierter Frauen in den Mitgliedsverbänden, beschäftigt sich in Zeiten von Corona mit der besonderen Betroffenheit von Frauen in den verschiedensten Lebensbereichen. Wir möchten die Vielfalt der Problemfelder darstellen und Forderungen, auch mit Unterstützung unserer Mitgliedsverbände, an die Landesregierung und die Politik richten.  

PDF Version der Pressemitteilung "FrauenRat NRW begrüßt NRW-Initiative gegen diskriminierende Computer-Algorithmen"

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.