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Zum Thema „Digital braucht Sozial!“ veranstaltete der FrauenRat NRW am 21. September 2019 im Haus der Technik Essen eine gut besuchte Tagung für Frauen aus den Mitgliedsverbänden, aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Der digitale Wandel – eine kulturelle Revolution, die mit der Erfindung des Buchdruckes durch Gutenberg vergleichbar ist – ist in vollem Gange und darf nicht an den Frauen vorbei gehen. Deshalb müssen Frauen überall dort präsent sein, wo es um die Digitalisierung geht. Digitale Kompetenzen sind nicht nur etwas für Expertinnen, sie sind für alle Frauen unerlässlich.

Die Digitalisierung ist in allen Lebensbereichen spürbar und verändert unsere Gesellschaft in eine Richtung, die wir noch nicht abschätzen können. Der FrauenRat NRW hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Interessen der Frauen in die Diskussion einzubringen, damit sie nicht wegdigitalisiert werden.

Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, stellte in ihrem Grußwort die Verbindung zwischen der Engagementstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen und der Digitalisierung her: Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung eröffnen sich für alle Lebensbereiche neue Chancen und Möglichkeiten. Dies gilt auch für das bürgerschaftliche Engagement. Außerdem ergeben sich mit zunehmender Digitalisierung auch vielfältige, zusätzliche Betätigungsfelder für Engagierte. Es werden neue Teilhabechancen eröffnet.

Anlässlich des Welthebammentages am 5. Mai macht der FrauenRat NRW auf die Situation der Geburtshilfe in Nordrhein-Westfalen und Deutschland aufmerksam und fordert eine wohnortnahe, verlässliche und sichere Geburtshilfe. Stationäre Geburtshilfe unterliegt den gleichen wirtschaftlichen Parametern wie alle anderen Abteilungen eines Krankenhauses und eine Unterscheidung zwischen Stadt und Land wird nicht vorgenommen.

Impfen schützt vor Infektionskrankheiten und ihren vermeidbaren Folgen, zu denen in jedem Fall Krankheitstage zählen. Diese sind eine Belastung für die erkrankten Menschen selbst und ihre Familien. Darüber hinaus führen Krankheitstage zu Ausfällen bei der Arbeit und vergrößern den Betreuungsbedarf. Infektionskrankheiten können aber auch schwere Komplikationen nach sich ziehen, bis zu Behinderung und Tod. In einem modernen und leistungsfähigen Gesundheitssystem sollte jeder Mensch vom Säuglingsalter bis ins hohe Alter den bestmöglichen Impfschutz haben.

„100 Jahre Frauenwahlrecht sind ein Grund zu feiern, aber auch eine Gelegenheit, eine kritische Bilanz zu ziehen“ so Dr. Patricia Aden, Vorsitzende FrauenRat NRW, zur Eröffnung der diesjährigen Veranstaltung „Vom Frauenwahlrecht zur Partizipation“ im Heinrich-Heinrich-Institut Düsseldorf am 06. Oktober 2018.

Der Frauenanteil im Bundestag ist mit knapp 31 Prozent so niedrig wie vor 20 Jahren. In NRW sieht es noch schlechter aus: unser Bundesland belegt mit 27,1 Prozent an Frauen im Landtag im Länderranking den 5. Platz, und zwar von hinten.

Bei der Mitgliederversammlung am 14. April 2018 konnte der FrauenRat NRW e.V. zwei neue Mitgliedsverbände begrüßen: Die Regionalgruppe Nordrhein und die Regionalgruppe Westfalen-Lippe des Bundesverband pharmazeutisch-technischer Assistentinnen.

Außerdem wählten die Delegierten das Landesfrauenrates zwei neue Besitzerinnen: Andrea Rupp, Deutscher Juristinnenbund e.V. Landesverband NRW und Diane Tigges-Brünger vom Deutschen Gewerkschaftsbund NRW. „Im Landesfrauenrat kommen Frauen aus ganz unterschiedlichen Verbänden und Lebensbereichen zusammen, das macht den besonderen Wert unserer Arbeit aus“, konstatiert die Vorsitzende Dr. Patricia Aden. Sie dankte den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern für ihre Arbeit und freut sich darauf, zusammen mit dem neuen Vorstand viele Aufgaben anzupacken.

Nächste Termine

29.10.19 Vorstandssitzung
 
08.11.19 Fachgespräch "Genitalverstümmelung - lebenslanges Leiden" in Paderborn

08.-10.11.19 Konferenz der Landesfrauenräte in Wiesbaden

16.11.19 Kick-Off Meeting "Demokratiebildung jetzt - nicht ohne Frauen machbar!"

19.11.19 Vorstandssitzung

10.12.19 Telefonkonferenz

Letzte Pressemitteilung

Digital braucht Sozial! Veranstaltung des FrauenRat NRW

Zum Thema „Digital braucht Sozial!“ veranstaltete der FrauenRat NRW am 21. September 2019 im Haus der Technik Essen eine gut besuchte Tagung für Frauen aus den Mitgliedsverbänden, aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Der digitale Wandel – eine kulturelle Revolution, die mit der Erfindung des Buchdruckes durch Gutenberg vergleichbar ist – ist in vollem Gange und darf nicht an den Frauen vorbei gehen. Deshalb müssen Frauen überall dort präsent sein, wo es um die Digitalisierung geht. Digitale Kompetenzen sind nicht nur etwas für Expertinnen, sie sind für alle Frauen unerlässlich.

Die Digitalisierung ist in allen Lebensbereichen spürbar und verändert unsere Gesellschaft in eine Richtung, die wir noch nicht abschätzen können. Der FrauenRat NRW hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Interessen der Frauen in die Diskussion einzubringen, damit sie nicht wegdigitalisiert werden.

Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, stellte in ihrem Grußwort die Verbindung zwischen der Engagementstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen und der Digitalisierung her: Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung eröffnen sich für alle Lebensbereiche neue Chancen und Möglichkeiten. Dies gilt auch für das bürgerschaftliche Engagement. Außerdem ergeben sich mit zunehmender Digitalisierung auch vielfältige, zusätzliche Betätigungsfelder für Engagierte. Es werden neue Teilhabechancen eröffnet.

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