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Düsseldorf - Über die Vorgänge am Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht ist der FrauenRat NRW e. V. entsetzt. „Können Frauen sich mitten in einer Großstadt nicht mehr allein auf die Straße trauen?“ fragt die Vorsitzende Dr. Patricia Aden. Sexualisierte Gewalt gegen Frauen ist widerlich und stellt einen massiven Eingriff in die Grundrechte dar. Der FrauenRat NRW e.V. fordert eine lückenlose Aufklärung der Taten. Die Täter müssen vom Rechtsstaat zur Verantwortung gezogen werden.

Da ähnliche Übergriffe auch in anderen Städten vorgekommen sind, handelt es sich offensichtlich nicht um Einzelfälle. Der Staat muss solchen Ereignissen künftig vorbeugen und ein deutliches Signal geben, dass Gewalt gegen Frauen in unserem Land nicht geduldet wird.

Von den Medien erwartet der FrauenRat NRW e. V. eine konsequente Berichterstattung, eine objektive Darstellung der Fakten und eine gründliche Recherche der Hintergründe.

Der FrauenRat NRW e.V. macht aber auch deutlich, dass sexualisierte Gewalt gegen Frauen keine Ethnie, kein Alter oder keine soziale Schicht kennt, sondern leider immer noch in allen Bereichen der Gesellschaft vorkommt.

PM_Gewalt_gegen_Frauen_darf_nicht_geduldet_werden