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Am Rande des Plenums lud der Ausschuss für Frauen, Gleichstellung und Emanzipation den Vorstand des FrauenRat e. V. zu einem Gedankenaustausch ein.

Die gegenseitige Information über die Arbeit im letzten Jahr zeigte, dass wir im Wesentlichen an denselben Themen arbeiten wie Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen, Berufswahlverhalten von jungen Frauen, Frauen in MINT-Berufen und die bessere Bezahlung von "Frauenberufen". Gewalt  gegen Frauen und die anonyme Spurensicherung sind immer noch ein Thema. Hier war es uns wichtig, auf die besondere Problematik im ländlichen Raum hinzuweisen. Die Tatsache, dass es in einem Ort oft nur einen Arzt oder Zahnarzt gibt, schränkt dessen Bereitschaft, Anzeige zu erstatten, ein. 

Die Idee, in den Räumen des Landtags eine Konferenz zu einem der besprochenen Themen zu veranstalten, haben wir als Anregung für das nächste Jahr mit genommen. Vielen Dank für das freundliche und anregende Gespräch!

Nächste Termine

05.02.20 Arbeitskreissitzung Demokratie

03.03.20 Vorstandssitzung

17.03.20 Telefonkonferenz nach Bedarf

28.03.20 Mitgliederversammlung

18.09.-20.09.20 Konferenz der Landesfrauenräte

Letzte Pressemitteilung

Gleichstellung stärkt Demokratie - Verbündete suchen und finden

Mehr Frauen in die Politik – Wir freuen uns über das große Interesse von MdB Christian Haase, Bundesvorsitzender Kommunalpolitische Vereinigung der CDU und CSU Deutschlands. In Höxter trafen sich FU Kreisvorsitzende Viola Wellsow, stellv. CDU Kreisvorsitzende Andrea Dangela und Michael Stickeln, Sprecher der Bürgermeister im Kreis Höxter mit Vertreterinnen des FrauenRat NRW zu einem Austausch. Vorsitzende Dr. Patricia Aden, stellv. Vorsitzende Uta Fechler und Beisitzerin Andrea Rupp stellten die Stellungnahme des FrauenRat NRW zum Thema „Kommunalpolitisches Ehrenamt“ vor. Deutlich wurde unser gemeinsames Anliegen: Wir wollen unsere Demokratie stärken – dazu brauchen wir mehr Frauen in der Kommunalpolitik. „Wir müssen die demokratische Basis auf allen Ebenen stärken, um uns gegen die Radikalisierung der Ränder zu stellen. Ich begrüße daher alle Initiativen, die das ehrenamtliche Engagement unterstützen“, unterstreicht Christian Haase.

Der FrauenRat NRW, Interessensvertretung von ca. zwei Millionen Frauen, setzt sich für eine stärkere politische Anerkennung und eine wirksamere finanzielle Förderung der ehrenamtlichen Arbeit in Frauenverbänden ein. Dies gilt sowohl auf kommunaler Ebene als auch in überregionalen Zusammenschlüssen. Der FrauenRat NRW unterstreicht nachdrücklich die politische Dimension des Ehrenamtes. Die ehrenamtliche Arbeit in Verbänden und Vereinen leistet einen wertvollen Beitrag zur politischen Bildung und zur Unterstützung der Interessen der Bürgerinnen und Bürger. 

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