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Fernsehen ist neben Zeitung, Radio und Internet ein wichtiges Medium, für viele das wichtigste Medium überhaupt. Im Durchschnitt verbringen die Menschen in unserem Land täglich vier Stunden vor dem Fernseher. Bilder haben eine große Wirkung. Sie helfen, die Wirklichkeit zu verstehen, sie können sie aber auch verfälschen.

 

Als gesellschaftlich aktive Frauen müssen wir zum Fernsehen Stellung beziehen. Das können wir auch, denn der FrauenRat NRW hat einen Sitz im Rundfunkrat und in der Landesmedienkommission (LfM). Wir geben dort Ihre Anregungen oder Kritik gerne weiter. Der Rundfunkrat ist für den WDR zuständig und für alle Sender, an denen der WDR beteiligt ist, wie die ARD, ARTE und Phönix.
Die Tätigkeit der Landesmedienkommission erstreckt sich auf die Privatsender. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, uns Ihre Kommentare mitzuteilen.


Als Frauenverband legen wir Wert auf:

quad-rot-dkl.gif Die angemessene Darstellung der Lebenswirklichkeit von Frauen
quad-rot-dkl.gif Die Würdigung der vielfältigen Leistungen von Frauen für die Gesellschaft


Als Frauenverband lehnen wir ab:

quad-rot-dkl.gif Sexismus, auch in der Werbung
quad-rot-dkl.gif Verharmlosung von Gewalt gegen Frauen
quad-rot-dkl.gif Entwürdigende Darstellungen von Frauen

Ihre Meinung ist wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, welche Sendung Ihrer Meinung nach nicht den genannten Kriterien entsprochen hat. Oder welche Sendung Ihnen gefallen hat. Dazu sollten Sie folgende Angaben machen und in einer Mail an den FrauenRat NRW schicken:

Titel der Sendung

Sendetermin (Datum, Uhrzeit)

Sender

Begründung

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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Nächste Termine

25.06.19 Vorstandssitzung

09.07.19 Telefonkonferenz

03.09.19 Vorstandssitzung

17.09.19 Sommerempfang

01.10.19 Vorstandssitzung

08.-10.11.19 Konferenz der Landesfrauenräte in Wiesbaden

19.11.19 Vorstandssitzung

10.12.19 Telefonkonferenz

Letzte Pressemitteilung

Geburtshilfe in Nordrhein-Westfalen besonders in ländlichen Regionen stärken

Anlässlich des Welthebammentages am 5. Mai macht der FrauenRat NRW auf die Situation der Geburtshilfe in Nordrhein-Westfalen und Deutschland aufmerksam und fordert eine wohnortnahe, verlässliche und sichere Geburtshilfe. Stationäre Geburtshilfe unterliegt den gleichen wirtschaftlichen Parametern wie alle anderen Abteilungen eines Krankenhauses und eine Unterscheidung zwischen Stadt und Land wird nicht vorgenommen.

Deutschlandweit wurden seit 2015 50 Kreißsäle geschlossen ohne dass dafür ein adäquater Ersatz geschaffen wurde. Die Entfernung zur Geburtsklinik, die werdenden Eltern zugemutet werden kann, beträgt 40 Minuten. Im ländlichen Raum und bei widrigen Wetterbedingungen kann diese notwendige Strecke sehr zeitintensiv werden und ist mit erhöhten Gefahren für Mutter und Kind verbunden. Schließungen von Geburtsstationen in ländlichen Regionen steigern für werdende Mütter das mit einer Geburt verbundene Risiko deutlich stärker als in Ballungszentren. Dort können nach dem Wegfall eines Geburtshilfezentrums fast immer noch die benachbarten Entbindungsstationen ausreichend schnell erreicht werden.

Ländliche Regionen kämpfen auf der einen Seite um den Zuzug und Verbleib junger Familien. Auf der anderen Seite konterkariert die Reduzierung geburtshilflicher Leistungen diese Anstrengungen. Geburtshilfe ist eine Gemeinwohlaufgabe. Die Kosten dafür müssen von Staat und Gesellschaft aufgebracht werden. Eine niedrigschwellige, flächendeckende Grundversorgung ist auch für die Geburtshilfe unabdingbar!

Mütter brauchen nach ihrer Entlassung aus der Klinik eine Hebamme, die sie und das Neugeborene im Wochenbett betreut. Vielerorts steht eine solche Hebamme nicht zur Verfügung, weil die Nachfrage größer ist als das Angebot. Das wirkt sich besonders in ländlichen Gebieten aus. Frauen müssen eine Hebamme finden, egal wo sie wohnen. Die Betreuung durch eine Hebamme ist für junge Familien eine notwendige Unterstützung und führt zu einer nicht zu unterschätzenden Verbesserung der gesundheitlichen Situation von Mutter und Kind. Immer mehr Hebammen geben ihre Freiberuflichkeit aufgrund fehlender finanzieller Sicherheit und zu geringer Bezahlung auf und können keine Wochenbettbetreuung mehr übernehmen.

Der FrauenRat NRW sieht dringenden Handlungsbedarf von politischen Akteur*innen im Gesundheitswesen, den Ärztekammern, der Kassenärztlichen Vereinigung, den Klinikträgern und den Krankenkassen.

Der FrauenRat NRW fordert eine schnellstmögliche Umsetzung:

  • die Gewährleistung einer wohnortnahen - d. h. Erreichbarkeit in 20 bis 30 PKW-Minuten - Versorgung durch Krankenhäuser oder Geburtshilfeeinrichtungen und die freie Wahl des Geburtsorts,
  • die Gewährleistung einer flächendeckenden Hebammenhilfe zur Schwangerenvorsorge und Wochenbettbetreuung,
  • einen besseren Personalschlüssel z.B. mit einem 1:1 Betreuungsschlüssel im Kreißsaal bei der Geburt,
  • die (Wieder-)Einstellung von Hebammen,
  • die Umsetzung von innovativen Versorgungsmodellen mittels derer sowohl den Hebammen der Wiedereinstieg in die Tätigkeiten ermöglicht als auch die Versorgung der Schwangeren und der Mutter gesichert wird,
  • eine ausreichend finanzielle Absicherung der freiberuflichen Hebammen,
  • der Einsatz von (freiberuflichen) Hebammen muss leistungsgerecht vergütet werden,
  • die Evaluierung des Modells der Abrechnungspauschale und einer gegebenenfalls neuen Bewertung,
  • die Entwicklung angemessener Finanzierungsmodelle für die praktischen Einsätze von Hebammen während des Studiums.

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