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Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Andrea Milz, wird am 21. September 2019 bei der Tagung des FrauenRats NRW e.V. „Digital braucht Sozial – Frauenaspekte zur Digitalisierung“ im Haus der Technik in Essen ein Grußwort sprechen und für ein anschließendes Gespräch mit den Teilnehmenden bereitstehen.

Zeit: Samstag, 21. September 2019, 11.20 – 12.00 Uhr
Ort: Haus der Technik, Hollestraße 1, 45127 Essen – Raum 609


Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung eröffnen sich für alle Lebensbereiche neue Chancen und Möglichkeiten, dies gilt auch für das bürgerschaftliche Engagement. Zwar findet ein Großteil dieses freiwilligen Engagements vor Ort und in der direkten Kommunikation statt. Digitale Tools ermöglichen allerdings eine andere Kommunikation, niedrigschwellige Zugänge und hohe Flexibilität im Engagement und für die Verbandsarbeit. Außerdem ergeben sich mit zunehmender Digitalisierung auch vielfältige, zusätzliche Betätigungsfelder für Engagierte und es werden zusätzliche Teilhabechancen eröffnet. Diese neuen, digitalen Formen des Engagements verdienen die gleiche Anerkennung und Förderung wie andere Formen des bürgerschaftlichen Engagements.



Der FrauenRat NRW e.V. setzt sich mit diesen Fragestellungen und Potenzialen auseinander. Staatssekretärin Andrea Milz möchte diese Bemühungen im Rahmen der Tagung würdigen und mit den Teilnehmerinnen über die Potenziale ins Gespräch kommen.

Link zur Veröffentlichung: Staatssekretärin Andrea Milz spricht ein Grußwort bei der Tagung des FrauenRats NRW e.V. „Digital braucht Sozial – Frauenaspekte zur Digitalisierung“

 

Nächste Termine

01.06.21 Vorstandssitzung
11.06.-12.06.21 Konferenz der Landesfrauenräte
29.06.21 Vorstandssitzung

Letzte Pressemitteilung

Zum Weltfrauentag fordert der FrauenRat NRW „Mehr Frauen in die Parlamente in NRW“

In dieser Woche finden die vielfältigsten Veranstaltungen in Zusammenhang mit dem Internationalen Frauentag statt. Der FrauenRat NRW möchte besonders auf die gemeinsame Anhörung des Hauptausschusses und des Ausschusses für Gleichstellung und Frauen zum Gesetzentwurf zur „Einführung einer paritätischen Aufstellung der Wahllisten mit Frauen und Männern“ aufmerksam machen, die am 11. März 2021 um 11 Uhr im Plenum des Landtags NRW stattfindet. Wir freuen uns sehr, dass der FrauenRat NRW zur Anhörung als Sachverständige eingeladen wurde und verweisen auf unsere Stellungnahmen, die auf unserer Webseite veröffentlicht sind.

Der FrauenRat NRW wird vor der Anhörung mit einer kleinen angemeldeten Versammlung von 10.00 bis 10.30 Uhr vor dem Landtag NRW in Düsseldorf anwesend sein, um sichtbar zu machen, dass Parität eine Frage der Demokratie ist und wir mehr Frauen in den Parlamenten brauchen.

Im nordrhein-westfälischen Landtag sind Frauen mit derzeit nur 27,6 % deutlich unterrepräsentiert. Auch wenn die gewählten Abgeordneten, männlich, weiblich oder divers, das Volk in seiner Gesamtheit vertreten sollen, unabhängig von Geschlecht, Alter, Beruf, Religion, Vermögen und weitere persönliche Merkmale, werden deren Entscheidungen, insbesondere in der Gesetzgebung, auch von der eigenen Sozialisation beeinflusst.

Frauen machen über 50 Prozent der Bevölkerung aus. Sie sind keine Minderheit, und sie sind auch keine einheitliche Interessengruppe. Aus ihrer Perspektive setzen Frauen eigene Themen, wie z. B. Pflege, Kinderbetreuung, Wohnen, Verbraucherschutz. Sie blicken aber auch aus ihrem jeweiligen Erfahrungshintergrund auf Themen, die keine spezifischen Frauenthemen sind, wie Verkehr, Finanzen, Wirtschaft.

Für die Bürgerinnen und Bürger sind deshalb die Auswirkungen der mangelnden geschlechtergerechten Besetzung der Parlamente für die Gesellschaft und ihr persönliches Leben nicht zu unterschätzen.

Es müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, Frauen zu einer politischen Karriere zu ermutigen und strukturelle Nachteile bei der Aufstellung von Kandidaturen innerhalb der Parteien zu beseitigen.

Da dies bislang nicht durch freiwillige Maßnahmen innerhalb der Parteistrukturen erreicht werden konnte, hält der FrauenRat NRW aufgrund des Gleichstellungsgebots in Art. 3 Abs. 2 Satz 2 GG ein Paritätsgesetz in NRW aus Gründen der Demokratie für notwendig.

Nur so kann es zu einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen in den Parlamenten und damit zu einer gerechteren Politik und Gesetzgebung kommen.

PDF Version der Pressemitteilung: Zum Weltfrauentag fordert der FrauenRat NRW „Mehr Frauen in die Parlamente in NRW

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