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Zu unserer diesjährigen Veranstaltung Vom Frauenwahlrecht zur Partizipation - Eine kritische Bilanz zu 100 Jahren Frauenwahlrecht am 6. Oktober 2018 laden wir Sie recht herzlich ein.

Wahlen sind die Grundlage der Demokratie – aber nur dann, wenn das gesamte Staatsvolk wählen darf. Deshalb stärkte die Einführung des Frauenwahlrechts nicht nur die Rechte von Frauen, das Frauenwahlrecht war und ist unabdingbar für einen demokratischen Staat.

Nach hundert Jahren ist der Anteil der Frauen in den Parlamenten immer noch viel zu niedrig, aber nicht nur dort, sondern auch in anderen Gremien und politischen Funktionen.

Nach hundert Jahren gilt es nicht nur zu feiern, sondern auch zu fordern.

Wir laden Sie herzlich ein, bei unserer Veranstaltung mit uns zu diskutieren und freuen uns Sie auf unserer Veranstaltung zu begrüßen. Genauere Informationen zum Ablauf können Sie dem Veranstaltungsprogramm entnehmen.

Wir möchten Sie auf eine gemeinsame Veranstaltung des Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung und des Ministerium des Innern zum Thema „Von rosa Herzchen zum Niqab? - (De)radikalisierungsprozesse von Frauen und Mädchen im extremistischen Salafismus“ aufmerksam machen.

Die Veranstaltung findet am 01. Oktober 2018 um 09.00 Uhr in der Rotunde des Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen statt. Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen wollen, so melden Sie sich bitte bis zum 24. September 2018 bei der E-Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung können Sie dem Einladungsflyer entnehmen.

Gerne möchten wir Sie schon jetzt auf unsere Veranstaltung 100 Jahre Frauenwahlrecht am Samstag, den 6. Oktober 2018 von 11.00 bis 14.00 Uhr im Heinrich-Heine-Institut in Düsseldorf hinweisen.

Nach 100 Jahren Frauenwahlrecht fragen wir gemeinsam mit unseren Referentinnen und Podiumsteilnehmerinnen, wo wir Frauen heute stehen und wie wir unsere Partizipation vorantreiben können. Wir freuen uns auf interessante Vorträge und die Diskussion mit Ihnen.

Selbstverständlich können Sie sich bereits jetzt in der Geschäftsstelle für die Veranstaltung anmelden.

Der Vorstand des FrauenRat NRW e.V. lädt zum diesjährigen Sommerempfang am 04. September 2018 von 15.00 bis 17.00 Uhr in unsere Geschäftsstelle ein.

Wir freuen uns auf viele Gäste aus unseren Mitgliedsverbänden, aus der Politik, Gesellschaft und Kultur. Wir möchten uns mit Ihnen austauschen, neue Kontakte knüpfen und Impulse für unsere Arbeit bekommen.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir bis zum 27. August 2018 um Ihre Anmeldung in unserer Geschäftsstelle.

 

Die diesjährige bundesweite Konferenz der Landesfrauenräte fand vom 15. – 17. Juni 2018 in Hamburg statt. Nach einem Senatsempfang im Rathaus begann am Abend die erste Sitzung im Rahmen der Konferenz der Landesfrauenräte.

Die öffentliche Fachtagung am 16. Juni stand ganz im Zeichen von „Netzwerken und Lobby-Arbeit im Zeitalter von Social Media“. Ergänzend zu fachlichen Informationen und Diskussionen gab es für die Teilnehmer genügend Zeit für die Netzwerkarbeit.

Nächste Termine

09.06.20 Vorstandskonferenz

18.09.-20.09.20 Konferenz der Landesfrauenräte

11.06.-13.06.21 Konferenz der Landesfrauenräte

Letzte Pressemitteilung

FrauenRat NRW begrüßt NRW-Initiative gegen diskriminierende Computer-Algorithmen

„Geschlechtsspezifische Vorurteile oder Rollenstereotype in der analogen Welt dürfen sich nicht in der digitalen Welt fortsetzen oder sogar verstärkt werden“, fordert die Vorsitzende des FrauenRat NRW Dr. Patricia Aden.

Der FrauenRat NRW begrüßt die Initiative der NRW-Gleichstellungsministerin Ina Scharrenbach gegen diskriminierende Computer-Algorithmen. Auf Antrag Nordrhein-Westfalens sollen die GleichstellungsministerInnen der Länder in der nächsten Konferenz beschließen, dass die Bundesregierung, Unternehmen und Behörden verbindliche Verhaltensregeln festlegen, wenn sie Algorithmen etwa bei der Personalauswahl nutzen.

Es muss darauf geachtet werden, Algorithmen und Anwendungen für die Künstliche Intelligenz (KI) diskriminierungsfrei zu gestalten. Die Nutzung von Algorithmen zur Entscheidungsfindung führt vielfach zur mittelbaren Diskriminierung von Frauen, die wegen ihrer mangelnden Transparenz nicht direkt nachzuvollziehen ist. Diese für die Betroffenen unsichtbaren Datenverknüpfungen anhand von in Algorithmen festgelegten Merkmalen können zu erheblichen Geschlechterungleichheiten führen und weitreichende Folgen haben, z.B. bei der Personalauswahl oder Kreditvergabe.

Hier bedarf es konkreter Richtlinien für Unternehmen und Behörden, die dem Antidiskriminierungsrecht und dem Datenschutz gerecht werden.

Digitalisierung bietet große Chancen, aber auch Risiken, gerade für Frauen. Der FrauenRat NRW macht es sich zur Aufgabe, auf diese Form der Diskriminierung aufmerksam zu machen, um Frauen zu sensibilisieren und zu ermutigen, geschlechterbasierter Benachteiligung auch im digitalen Raum entgegenzutreten.

Der FrauenRat NRW, Interessenvertretung von ca. zwei Mio. engagierter Frauen in den Mitgliedsverbänden, beschäftigt sich in Zeiten von Corona mit der besonderen Betroffenheit von Frauen in den verschiedensten Lebensbereichen. Wir möchten die Vielfalt der Problemfelder darstellen und Forderungen, auch mit Unterstützung unserer Mitgliedsverbände, an die Landesregierung und die Politik richten.  

PDF Version der Pressemitteilung "FrauenRat NRW begrüßt NRW-Initiative gegen diskriminierende Computer-Algorithmen"

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