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Gerne möchten wir Sie auf die Fachtagung "Echte Kerle - brave Gefährtinnen? Geschlechterverhältnisse im Rechtsextremismus" der Landeszentrale für politische Bildung NRW in Kooperation mit dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen am Dienstag, den 19. Februar 2019 aufmerksam machen. Weitere Informationen zu den Anmeldemodalitäten und Veranstaltungsablauf können Sie dem Veranstaltungsprogramm entnehmen.

Zu Beginn des neuen Jahres laden wir Sie recht herzlich zu unserem Fachgespräch Weiblich und radikal? Politische Radikalisierung von Frauen am 29. Januar 2019 in Kooperation mit unserem Mitgliedsverband der Landesarbeitsgemeinschaft Nordrhein-Westfalen der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) ein. Genauere Informationen zum Ablauf des Fachgespräches können Sie dem Veranstaltungsprogramm entnehmen.

Wir laden Sie recht herzlich ein mit uns zu diskutieren und freuen uns Sie bei unserem Fachgespräch begrüßen zu können. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen mit vorheriger Anmeldung beschränkt. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Ihre Anmeldung bis Mittwoch, den 23. Januar 2019.

Die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen (LDI NRW) hat die Broschüre "Datenschutz im Verein nach der Datenschutz-Grundverordnung" veröffentlicht. Mit dieser neuen Broschüre erhalten nun insbesondere die ehrenamtlich geführten kleinen Vereine eine klare, für sie relevante Hilfestellung für die Praxis. Auf 53 Seiten informiert die Broschüre kompakt darüber, welche Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) für das Vereinswesen relevant sind. Im Anhang der Broschüre sind Muster zum Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten, zur Einwilligung in die Veröffentlichung von Fotos im Internet und ein Grundgerüst für die Umsetzung der Informationspflichten auf Webseiten beigefügt. Die Broschüre steht zum Download auf der Homepage der LDI NRW bereit (www.ldi.nrw.de/mainmenu_Aktuelles/Inhalt/Datenschutz-im-Verein/Datenschutz-im-Verein.html).

Die Staatskanzlei stellt zudem ein Angebot zum Thema DS-GVO mit hilfreichen Tipps und Dokumenten auf das Engagementportal des Landes www.engagiert-in-nrw.de/datenschutz-wegweiser-fuer-vereine-nordrhein-westfalen bereit. Unter anderem finden sich dort Verlinkungen zu den Informationsangeboten des Landessportbundes NRW, der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationssicherheit Nordrhein-Westfalen sowie weitere Angebote aus anderen Bundesländern.

Zu unserer diesjährigen Veranstaltung Vom Frauenwahlrecht zur Partizipation - Eine kritische Bilanz zu 100 Jahren Frauenwahlrecht am 6. Oktober 2018 laden wir Sie recht herzlich ein.

Wahlen sind die Grundlage der Demokratie – aber nur dann, wenn das gesamte Staatsvolk wählen darf. Deshalb stärkte die Einführung des Frauenwahlrechts nicht nur die Rechte von Frauen, das Frauenwahlrecht war und ist unabdingbar für einen demokratischen Staat.

Nach hundert Jahren ist der Anteil der Frauen in den Parlamenten immer noch viel zu niedrig, aber nicht nur dort, sondern auch in anderen Gremien und politischen Funktionen.

Nach hundert Jahren gilt es nicht nur zu feiern, sondern auch zu fordern.

Wir laden Sie herzlich ein, bei unserer Veranstaltung mit uns zu diskutieren und freuen uns Sie auf unserer Veranstaltung zu begrüßen. Genauere Informationen zum Ablauf können Sie dem Veranstaltungsprogramm entnehmen.

Wir möchten Sie auf eine gemeinsame Veranstaltung des Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung und des Ministerium des Innern zum Thema „Von rosa Herzchen zum Niqab? - (De)radikalisierungsprozesse von Frauen und Mädchen im extremistischen Salafismus“ aufmerksam machen.

Die Veranstaltung findet am 01. Oktober 2018 um 09.00 Uhr in der Rotunde des Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen statt. Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen wollen, so melden Sie sich bitte bis zum 24. September 2018 bei der E-Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung können Sie dem Einladungsflyer entnehmen.

Nächste Termine

11.06.-13.06.21 Konferenz der Landesfrauenräte

Letzte Pressemitteilung

Familienorganisationen in NRW fordern - Familien brauchen nachhaltige Unterstützung

Gemeinsame Pressemitteilung des FrauenRat NRW, der Landesarbeitsgemeinschaft Familienverbände NRW, des Fachforums Familienselbsthilfe im Paritätischen Wohlfahrtsverband NRW und der Landesarbeitsgemeinschaft Väterarbeit NRW.

In der Ausnahmesituation der Pandemie muss den unterschiedlichsten Bedürfnissen der Familien Rechnung getragen werden. Während der Corona-Krise verschärfen sich längst bekannte strukturelle Probleme.

„Wir wollen gestärkt aus der Krise hervorgehen, daher müssen wir uns jetzt um grundsätzliche Lösungen bemühen“, sagt Hans-Georg Nelles, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft Väterarbeit NRW.

Mütter und Väter müssen in der aktuellen Situation gleichzeitig Erwerbsarbeit, Erziehung, Betreuung, Beschulung und Pflege stemmen. Sie sind am Rande ihrer Leistungsfähigkeit angelangt. Bestehende strukturelle Diskriminierungen in Bezug auf Sexismus, soziale Lage, Heteronormativität und Rassismus u.a. werden in dieser Situation noch verschärft. Alleinerziehende können sich diese Belastungen mit niemandem teilen.

Der komplette Ausfall der gesellschaftlichen Infrastruktur muss durch die Familien im Privaten aufgefangen werden. Auch Homeoffice wird für Eltern leicht zu einer Falle. Familien- und Berufsarbeit können nicht gleichzeitig ausgeführt werden. Es sind eigenständige Tätigkeiten, mit jeweils eigenem Zeitbedarf.

Eine alleinige verbale Würdigung dieser Leistungen von Familien reicht bei weitem nicht aus. Auch die finanziellen Auswirkungen und die Unsicherheit der zukünftigen Entwicklung führen zu Ängsten, zu Existenznöten und zu noch mehr Kinderarmut. Familien, deren Mitglieder in verschiedenen Ländern leben, wurden durch die strikten Grenzschließungen zerrissen.

Fast immer sind es die Mütter, die bis zur Erschöpfung arbeiten, um den Anforderungen in Beruf und Familie zu genügen. Dort, wo keine partnerschaftliche Aufteilung zwischen Berufs- und Familienarbeit gelebt wird, droht eine Überlastung der Mütter. Equal-Pay und Equal-Care werden zwar seit Langem diskutiert, werden aber nicht ausreichend umgesetzt.

„Wir müssen verhindern, dass Mütter und Väter in das traditionelle Rollenbild zurückgedrängt werden, das wir schon längst überwunden geglaubt haben“, sagt Dr. Patricia Aden. „Im Gegenteil, wir müssen die strukturellen Hindernisse beseitigen, die gleichberechtigten Lebensmodellen entgegenstehen“, so die Vorsitzende des FrauenRat NRW.

„In der öffentlichen Diskussion der letzten Wochen kamen Kinder mit ihren Rechten und besonderen Bedürfnissen nicht vor“, sagt Sabine Nagl vom Kinderschutzbund LV NRW e.V.. „Die Schließung von Schulen, Kitas und sogar von Spielplätzen sowie das Kontaktverbot beeinträchtigen die Kinder in ihrer geistigen und sozialen Entwicklung“ so die Familienfachberaterin. Kinder haben auch in Zeiten von Corona ein Recht auf Bildung. Die Schließung von Bildungs- und Freizeiteinrichtungen diskriminiert vor allem Kinder aus wirtschaftlich benachteiligten Familien sowie Kinder mit besonderem Förder- und Pflegebedarf.

Finanzielle Entlastung wie ein einmaliger Kinderbonus und eine befristete Senkung der Mehrwertsteuer sind zwar besser als eine rein verbale Würdigung der Leistungen der Familien, aber sie genügen bei weitem nicht, um die coronabedingten Ängste, Existenznöte und die wachsenden Kinderarmut langfristig abzumildern.

„Familien sind systemrelevant. Sie sind das Rückgrat einer stabilen Gesellschaft. Wir, der FrauenRat NRW und die Landesarbeitsgemeinschaft der Familienverbände NRW, stärken dieses Rückgrat, machen es krisentauglich und fordern eine breite öffentliche Debatte über Familie und gute Rahmenbedingungen.“ sagt André Hartjes, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft der Familienverbände NRW.

PDF Version der Pressemitteilung "Familienorganisationen in NRW fordern – Familien brauchen nachhaltige Unterstützung"

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