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Gerne möchten wir Sie auf die Veranstaltung des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung anlässlich des internationalen Frauentages am 08. März 2019 hinweisen. Die Veranstaltung "Papier ist geduldig: 70 Jahre Artikel 3 Absatz 2 Grundgesetz" findet am 08. März 2019 ab 16.30 Uhr im VIEW im DORTMUNDER U statt. Weitere Informationen zu den Anmeldemodalitäten und dem Veranstaltungsablauf können Sie der Einladung zur Veranstaltung entnehmen.

Gefördert vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Weiblich und radikal – wie passt das zu unserer Wahrnehmung von Frauen als friedliche Bürgerinnen? Entgegen gängiger Vorstellung können Frauen auch Täterinnen sein, wie Gudrun Ensslin und Ulrike Meinhof in der RAF und Beate Zschäpe im NSU zeigten, so die Vorsitzende des FrauenRat NRW e.V. Dr. Patricia Aden bei ihrer Begrüßung.

Maria Friese (kfd Diözesanverband Essen) betonte zu Beginn der gemeinsamen Tagung von kfd und Landesfrauenrat, dass gerade die kfd-Frauen auf Grund ihrer unmittelbaren Kontakte zu Migrantinnen an diesem Thema interessiert sind. Auch Mitgliedsfrauen anderer Verbände nahmen teil, die Liberalen Frauen, die deutschen Akademikerinnen, die Landfrauen, die katholische Mädchen Sozialarbeit IN VIA, die Frauen in der CDA NRW und der BFBM waren vertreten.

Es gibt keine monokausale Erklärung für die Radikalisierung von Frauen, erklärte Jannis Stenzel von der Landeszentrale für politische Bildung. Auch wenn die Ursachenforschung dazu erst am Anfang stehe, könne man politische, psychologische, soziologische und individuelle Faktoren ausmachen. Anziehend wirkt neben der Ideologie zum Beispiel auch immer die erlebte Gemeinschaft.

Gerne möchten wir Sie auf die Fachtagung "Echte Kerle - brave Gefährtinnen? Geschlechterverhältnisse im Rechtsextremismus" der Landeszentrale für politische Bildung NRW in Kooperation mit dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen am Dienstag, den 19. Februar 2019 aufmerksam machen. Weitere Informationen zu den Anmeldemodalitäten und Veranstaltungsablauf können Sie dem Veranstaltungsprogramm entnehmen.

Zu Beginn des neuen Jahres laden wir Sie recht herzlich zu unserem Fachgespräch Weiblich und radikal? Politische Radikalisierung von Frauen am 29. Januar 2019 in Kooperation mit unserem Mitgliedsverband der Landesarbeitsgemeinschaft Nordrhein-Westfalen der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) ein. Genauere Informationen zum Ablauf des Fachgespräches können Sie dem Veranstaltungsprogramm entnehmen.

Wir laden Sie recht herzlich ein mit uns zu diskutieren und freuen uns Sie bei unserem Fachgespräch begrüßen zu können. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen mit vorheriger Anmeldung beschränkt. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Ihre Anmeldung bis Mittwoch, den 23. Januar 2019.

Die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen (LDI NRW) hat die Broschüre "Datenschutz im Verein nach der Datenschutz-Grundverordnung" veröffentlicht. Mit dieser neuen Broschüre erhalten nun insbesondere die ehrenamtlich geführten kleinen Vereine eine klare, für sie relevante Hilfestellung für die Praxis. Auf 53 Seiten informiert die Broschüre kompakt darüber, welche Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) für das Vereinswesen relevant sind. Im Anhang der Broschüre sind Muster zum Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten, zur Einwilligung in die Veröffentlichung von Fotos im Internet und ein Grundgerüst für die Umsetzung der Informationspflichten auf Webseiten beigefügt. Die Broschüre steht zum Download auf der Homepage der LDI NRW bereit (www.ldi.nrw.de/mainmenu_Aktuelles/Inhalt/Datenschutz-im-Verein/Datenschutz-im-Verein.html).

Die Staatskanzlei stellt zudem ein Angebot zum Thema DS-GVO mit hilfreichen Tipps und Dokumenten auf das Engagementportal des Landes www.engagiert-in-nrw.de/datenschutz-wegweiser-fuer-vereine-nordrhein-westfalen bereit. Unter anderem finden sich dort Verlinkungen zu den Informationsangeboten des Landessportbundes NRW, der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationssicherheit Nordrhein-Westfalen sowie weitere Angebote aus anderen Bundesländern.

Nächste Termine

09.06.20 Vorstandskonferenz

18.09.-20.09.20 Konferenz der Landesfrauenräte

11.06.-13.06.21 Konferenz der Landesfrauenräte

Letzte Pressemitteilung

FrauenRat NRW begrüßt NRW-Initiative gegen diskriminierende Computer-Algorithmen

„Geschlechtsspezifische Vorurteile oder Rollenstereotype in der analogen Welt dürfen sich nicht in der digitalen Welt fortsetzen oder sogar verstärkt werden“, fordert die Vorsitzende des FrauenRat NRW Dr. Patricia Aden.

Der FrauenRat NRW begrüßt die Initiative der NRW-Gleichstellungsministerin Ina Scharrenbach gegen diskriminierende Computer-Algorithmen. Auf Antrag Nordrhein-Westfalens sollen die GleichstellungsministerInnen der Länder in der nächsten Konferenz beschließen, dass die Bundesregierung, Unternehmen und Behörden verbindliche Verhaltensregeln festlegen, wenn sie Algorithmen etwa bei der Personalauswahl nutzen.

Es muss darauf geachtet werden, Algorithmen und Anwendungen für die Künstliche Intelligenz (KI) diskriminierungsfrei zu gestalten. Die Nutzung von Algorithmen zur Entscheidungsfindung führt vielfach zur mittelbaren Diskriminierung von Frauen, die wegen ihrer mangelnden Transparenz nicht direkt nachzuvollziehen ist. Diese für die Betroffenen unsichtbaren Datenverknüpfungen anhand von in Algorithmen festgelegten Merkmalen können zu erheblichen Geschlechterungleichheiten führen und weitreichende Folgen haben, z.B. bei der Personalauswahl oder Kreditvergabe.

Hier bedarf es konkreter Richtlinien für Unternehmen und Behörden, die dem Antidiskriminierungsrecht und dem Datenschutz gerecht werden.

Digitalisierung bietet große Chancen, aber auch Risiken, gerade für Frauen. Der FrauenRat NRW macht es sich zur Aufgabe, auf diese Form der Diskriminierung aufmerksam zu machen, um Frauen zu sensibilisieren und zu ermutigen, geschlechterbasierter Benachteiligung auch im digitalen Raum entgegenzutreten.

Der FrauenRat NRW, Interessenvertretung von ca. zwei Mio. engagierter Frauen in den Mitgliedsverbänden, beschäftigt sich in Zeiten von Corona mit der besonderen Betroffenheit von Frauen in den verschiedensten Lebensbereichen. Wir möchten die Vielfalt der Problemfelder darstellen und Forderungen, auch mit Unterstützung unserer Mitgliedsverbände, an die Landesregierung und die Politik richten.  

PDF Version der Pressemitteilung "FrauenRat NRW begrüßt NRW-Initiative gegen diskriminierende Computer-Algorithmen"

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