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Bei der Mitgliederversammlung am 30. März 2019 wurde die Einrichtung des Arbeitskreises „Frauen stärken, Demokratie fördern, Radikalisierung von Frauen verhindern“ beschlossen. Der Arbeitskreis ist auf maximal zehn Teilnehmer*innen begrenzt. Der Arbeitskreis entscheidet nach Aufnahme der Arbeit, welche Schwerpunkte gesetzt werden. Bei dem Fachgespräch Weiblich und Radikal? Politische Radikalisierung von Frauen am 29.01.2019 sind bereits erste thematische Diskussionen entstanden.

Jeder Mitgliedsverband kann Bewerberinnen für die Mitarbeit in dem Arbeitskreis vorschlagen. Hierzu brauchen Sie uns lediglich das Formular zur Kandidatenmeldung der Mitgliedsverbände und das Formular zur Vorstellung der Bewerberin für die Mitarbeit im Arbeitskreis bis zum 30. August 2019 zukommen lassen. Die vorgeschlagene Kandidatin muss nicht gleichzeitig auch die Delegierte des Verbandes sein. Es können hauptamtliche Mitarbeiter*innen der Mitgliedsverbände für die Mitarbeit in dem Arbeitskreis vorgeschlagen werden. Ebenso ist es möglich, dass verbandlich unabhängige, ehrenamtlich tätige Expertinnen per Vorstandsbeschluss des FrauenRat NRW in dem Arbeitskreis mitarbeiten.

Sie sind Expertin auf dem Themengebiet, gehören jedoch keinem unserer Mitgliedsverbände an und möchten sich ehrenamtlich einbringen? Gerne können Sie bei Interesse mit uns Kontakt aufnehmen.

Im gesellschaftlichen Diskurs wird zurzeit über die Vollverschleierung diskutiert. Der FrauenRat NRW hat zu diesem Thema die Pressemitteilung „Gesicht zeigen“ veröffentlicht. Die Pressemitteilung kann unter dem folgenden Link abgerufen werden: http://www.frauenrat-nrw.de/pressemitteilung/75-gesicht-zeigen.

Bei der Mitgliederversammlung am 30. März 2019 wurde die Einrichtung des Arbeitskreises „Frauenaspekte zur Digitalisierungsstrategie des Landes NRW“ beschlossen. Die Aufgabe des Arbeitskreises besteht darin, ein Positionspapier zur Digitalisierungsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen zu erarbeiten, in dem speziell die Frauenaspekte herausgearbeitet werden. Folgende Punkte sollten in dem Positionspapier enthalten sein:

  • Beschreibung der geschlechtsspezifischen Herausforderungen der Digitalisierungsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen für Frauen
  • Handlungsbedarf zur Strategie für das digitale Nordrhein-Westfalen und frauenspezifischen Gesichtspunkten
  • Erarbeitung eines frauenspezifischen Forderungskatalogs
  • Vorschläge zur geschlechtergerechten Verteilung von Teilhabechancen, die sich aus der Digitalisierung ergeben

Jeder Mitgliedsverband kann Bewerberinnen für die Mitarbeit in dem Arbeitskreis vorschlagen. Hierzu brauchen Sie uns lediglich das Formular zur Kandidatenmeldung der Mitgliedsverbände und das Formular zur Vorstellung der Bewerberin für die Mitarbeit im Arbeitskreis bis zum 20. Juni 2019 zukommen lassen. Die vorgeschlagene Kandidatin muss nicht gleichzeitig auch die Delegierte des Verbandes sein. Es können hauptamtliche Mitarbeiter*innen der Mitgliedsverbände für die Mitarbeit in dem Arbeitskreis vorgeschlagen werden. Ebenso ist es möglich, dass verbandlich unabhängige, ehrenamtlich tätige Expertinnen per Vorstandsbeschluss des FrauenRat NRW in dem Arbeitskreis mitarbeiten.

Sie sind Expertin auf dem Themengebiet, gehören jedoch keinem unserer Mitgliedsverbände an? Gerne können Sie bei Interesse mit uns Kontakt aufnehmen.

In knapp zwei Wochen wird am 26. Mai 2019 das Europaparlament neu gewählt. Früher kämpften die Frauen darum, ihre Stimme im politischen Entscheidungsprozess abgeben zu dürfen. Inzwischen blicken wir auf ein hundertjähriges Bestehen des Frauenwahlrechts zurück. Nun gilt es das erkämpfte Wahlrecht zu nutzen, denn jede Stimme zählt. Wir haben die Wahl! Geben wir unsere Stimme ab für Europa.

Im Digital Hub in Bonn hatte die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Andrea Milz, Vertreterinnen und Vertreter ehrenamtlicher Organisationen zu einem Austausch eingeladen. Dieser Workshop stand im Zeichen des miteinander und voneinander Lernens. Erfahrene Praktikerinnen und Praktiker tauschten in einer offenen Diskussion ihre Kenntnisse aus, stellten Umsetzungsideen vor und formulierten ihren Unterstützungsbedarf durch die Landesregierung. Der FrauenRat NRW wurde durch seine Vorsitzende Dr. Patricia Aden und die Stellvertreterin Elisabeth Thesing-Bleck vertreten.

Die Landesregierung will mit einem Entwurf für eine digitale Strategie Nordrhein-Westfalen die Chancen der Digitalisierung ergreifen, die Wirtschaft wettbewerbsfähig erhalten, den gesellschaftlichen Wandel nachhaltig mitgestalten und das Leben in Nordrhein-Westfalen ein Stück besser machen. Digitale Ideen sollen darüber hinaus auch für das Leben der Menschen im Quartier, im Sozialraum und in der Nachbarschaft entwickelt werden. Diese Tätigkeitsfelder werden zu großen Teilen ehrenamtlich abgedeckt. Sie sind aber häufig auch mit einem Hauptamt verknüpft. Über die neu zu erarbeitenden digitalen Tools sollen zukünftig verstärkt neue engagierte Ehrenamtliche digital geworben werden.

Nächste Termine

09.06.20 Vorstandskonferenz

18.09.-20.09.20 Konferenz der Landesfrauenräte

11.06.-13.06.21 Konferenz der Landesfrauenräte

Letzte Pressemitteilung

FrauenRat NRW begrüßt NRW-Initiative gegen diskriminierende Computer-Algorithmen

„Geschlechtsspezifische Vorurteile oder Rollenstereotype in der analogen Welt dürfen sich nicht in der digitalen Welt fortsetzen oder sogar verstärkt werden“, fordert die Vorsitzende des FrauenRat NRW Dr. Patricia Aden.

Der FrauenRat NRW begrüßt die Initiative der NRW-Gleichstellungsministerin Ina Scharrenbach gegen diskriminierende Computer-Algorithmen. Auf Antrag Nordrhein-Westfalens sollen die GleichstellungsministerInnen der Länder in der nächsten Konferenz beschließen, dass die Bundesregierung, Unternehmen und Behörden verbindliche Verhaltensregeln festlegen, wenn sie Algorithmen etwa bei der Personalauswahl nutzen.

Es muss darauf geachtet werden, Algorithmen und Anwendungen für die Künstliche Intelligenz (KI) diskriminierungsfrei zu gestalten. Die Nutzung von Algorithmen zur Entscheidungsfindung führt vielfach zur mittelbaren Diskriminierung von Frauen, die wegen ihrer mangelnden Transparenz nicht direkt nachzuvollziehen ist. Diese für die Betroffenen unsichtbaren Datenverknüpfungen anhand von in Algorithmen festgelegten Merkmalen können zu erheblichen Geschlechterungleichheiten führen und weitreichende Folgen haben, z.B. bei der Personalauswahl oder Kreditvergabe.

Hier bedarf es konkreter Richtlinien für Unternehmen und Behörden, die dem Antidiskriminierungsrecht und dem Datenschutz gerecht werden.

Digitalisierung bietet große Chancen, aber auch Risiken, gerade für Frauen. Der FrauenRat NRW macht es sich zur Aufgabe, auf diese Form der Diskriminierung aufmerksam zu machen, um Frauen zu sensibilisieren und zu ermutigen, geschlechterbasierter Benachteiligung auch im digitalen Raum entgegenzutreten.

Der FrauenRat NRW, Interessenvertretung von ca. zwei Mio. engagierter Frauen in den Mitgliedsverbänden, beschäftigt sich in Zeiten von Corona mit der besonderen Betroffenheit von Frauen in den verschiedensten Lebensbereichen. Wir möchten die Vielfalt der Problemfelder darstellen und Forderungen, auch mit Unterstützung unserer Mitgliedsverbände, an die Landesregierung und die Politik richten.  

PDF Version der Pressemitteilung "FrauenRat NRW begrüßt NRW-Initiative gegen diskriminierende Computer-Algorithmen"

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