ministerium-NRW

Gerne möchten wir Sie schon jetzt auf unsere Veranstaltung 100 Jahre Frauenwahlrecht am Samstag, den 6. Oktober 2018 von 11.00 bis 14.00 Uhr im Heinrich-Heine-Institut in Düsseldorf hinweisen.

Nach 100 Jahren Frauenwahlrecht fragen wir gemeinsam mit unseren Referentinnen und Podiumsteilnehmerinnen, wo wir Frauen heute stehen und wie wir unsere Partizipation vorantreiben können. Wir freuen uns auf interessante Vorträge und die Diskussion mit Ihnen.

Selbstverständlich können Sie sich bereits jetzt in der Geschäftsstelle für die Veranstaltung anmelden.

Der Vorstand des FrauenRat NRW e.V. lädt zum diesjährigen Sommerempfang am 04. September 2018 von 15.00 bis 17.00 Uhr in unsere Geschäftsstelle ein.

Wir freuen uns auf viele Gäste aus unseren Mitgliedsverbänden, aus der Politik, Gesellschaft und Kultur. Wir möchten uns mit Ihnen austauschen, neue Kontakte knüpfen und Impulse für unsere Arbeit bekommen.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir bis zum 27. August 2018 um Ihre Anmeldung in unserer Geschäftsstelle.

 

Die diesjährige bundesweite Konferenz der Landesfrauenräte fand vom 15. – 17. Juni 2018 in Hamburg statt. Nach einem Senatsempfang im Rathaus begann am Abend die erste Sitzung im Rahmen der Konferenz der Landesfrauenräte.

Die öffentliche Fachtagung am 16. Juni stand ganz im Zeichen von „Netzwerken und Lobby-Arbeit im Zeitalter von Social Media“. Ergänzend zu fachlichen Informationen und Diskussionen gab es für die Teilnehmer genügend Zeit für die Netzwerkarbeit.

Anlässlich des Weltfrauentages am 08. März 2018 fand im Landtag Nordrhein-Westfalen die Veranstaltung „Digitalisierung 4.. Arbeit. Soziale Medien. Zukunft“ statt. Der FrauenRat NRW wirkte an der Veranstaltung mit. Die Vorsitzende Dr. Patricia Aden hielt einen Impulsvortrag zum Thema „Digitalisierung – ein Frauenthema?“. In drei Diskussionsforen wurden Ergebnisse zu den Themen „Arbeit“, „Soziale Medien“ und „Zukunft“ erarbeitet.

Im Forum Digitalisierung der Arbeit wurden folgende Ergebnisse erarbeitet:

  • Die Digitalisierung in der Arbeit bietet Frauen gute Chancen um Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren. Flexible Arbeitszeiten, weniger Präsenzzeiten am Arbeitsplatz dafür Home-Office-Möglichkeiten und „Arbeiten on demand“ werden von vielen Frauen als Erleichterung für die Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit mit Familien- und Care-Arbeit empfunden.
  • Eine andere Gruppe von Frauen schätzt die zunehmende Digitalisierung für sich als ein Risikofaktor um den Wettbewerb an Arbeitsplätzen ein. Es wurden Befürchtungen geäußert, dass speziell von Frauen besetzte Arbeitsplätze durch die Digitalisierung gefährdet sein könnten.

Digitale Aktivitäten begleiten uns wie Sie alle bei unserer täglichen Arbeit. Niemand kann sich mehr vorstellen, unsere Arbeit wie ehedem nur mit Schreibmaschine (eine Urschrift mit fünf Durchschlägen!), Briefen, Postaufklebern und – das haben wir meistens schon vergessen – ziemlich teuren - Telefongesprächen zu erledigen. D a s wäre Ehrenamtlichen heute nicht zuzumuten.

Die Digitalisierung ist aber nicht nur eine Arbeitserleichterung, sie ist auch eine Aufgabe, die an uns als Landesfrauenrat große Anforderungen stellt. Denn viele, vor allem junge Frauen sind nur noch online erreichbar und existieren gleichsam nur noch virtuell. Andere Frauen verweigern sich der Digitalisierung und sind – grundsätzlich oder weil sie nicht anders können – sozusagen nur offline unterwegs. Das ist zwar menschlich verständlich – aber oft nicht sehr effektiv.

Zu einer digitalen Spaltung darf es aber weder in der Gesellschaft insgesamt noch bei uns Frauen und in unseren Verbänden kommen. Daher sind wir auf der Suche nach einer digitalen Strategie für Frauenverbände.

Nächste Termine

16.11.19 Kick-Off Meeting "Demokratiebildung jetzt - nicht ohne Frauen machbar!"

19.11.19 Vorstandssitzung

10.12.19 Telefonkonferenz

Letzte Pressemitteilung

Digital braucht Sozial! Veranstaltung des FrauenRat NRW

Zum Thema „Digital braucht Sozial!“ veranstaltete der FrauenRat NRW am 21. September 2019 im Haus der Technik Essen eine gut besuchte Tagung für Frauen aus den Mitgliedsverbänden, aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Der digitale Wandel – eine kulturelle Revolution, die mit der Erfindung des Buchdruckes durch Gutenberg vergleichbar ist – ist in vollem Gange und darf nicht an den Frauen vorbei gehen. Deshalb müssen Frauen überall dort präsent sein, wo es um die Digitalisierung geht. Digitale Kompetenzen sind nicht nur etwas für Expertinnen, sie sind für alle Frauen unerlässlich.

Die Digitalisierung ist in allen Lebensbereichen spürbar und verändert unsere Gesellschaft in eine Richtung, die wir noch nicht abschätzen können. Der FrauenRat NRW hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Interessen der Frauen in die Diskussion einzubringen, damit sie nicht wegdigitalisiert werden.

Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, stellte in ihrem Grußwort die Verbindung zwischen der Engagementstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen und der Digitalisierung her: Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung eröffnen sich für alle Lebensbereiche neue Chancen und Möglichkeiten. Dies gilt auch für das bürgerschaftliche Engagement. Außerdem ergeben sich mit zunehmender Digitalisierung auch vielfältige, zusätzliche Betätigungsfelder für Engagierte. Es werden neue Teilhabechancen eröffnet.

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