ministerium-NRW

Zu unserer Tagung Digital braucht Sozial! Frauenaspekte zur Digitalisierung am 21. September 2019 laden wir Sie herzlich ein.

Bin ich in der digitalen Welt schon angekommen oder fehlen mir noch digitale Fertigkeiten? Was können wir tun, damit die digitale Welt menschlich bleibt? Warum sind Frauen in IT-Unternehmen unterrepräsentiert? Was tun gegen frauenfeindliche Algorithmen?

Wir möchten mit Ihnen diskutieren und überlegen, wo wir selbst tätig werden können und welche Forderungen wir an die Politik richten müssen.

Aufgrund Platzkapazitäten ist eine Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Wir bitten um Ihre Anmeldung in unserer Geschäftsstelle per Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Fax 0211-17933467 bis zum 17. September 2019!

Wir laden Sie herzlich ein, bei unserer Veranstaltung mit uns zu diskutieren und freuen uns Sie auf unserer Veranstaltung zu begrüßen. Genauere Informationen zum Ablauf können Sie dem Veranstaltungsprogramm entnehmen.

Im Jahr 2020 verleiht die Stadt Köln erstmalig einen Kölner Frauenpreis. Der mit 5.000 Euro dotierte Else-Falk-Preis würdigt „außergewöhnliches Engagement von Frauen bei der Gleichstellung von Frauen und Männern oder Mädchen und Jungen“ und wird alle zwei Jahre vergeben. Das hat der Rat der Stadt Köln in seiner Sitzung am 9. Juli 2019 beschlossen. Der Preis ist neben der Unterzeichnung der Europäischen Charta der Gleichstellung ein weiteres Bekenntnis der Stadt zum Grundsatz der Gleichstellung von Frauen und Männern.

Vom 1. August bis zum 30. November 2019 können sich Frauen selbst bewerben oder von Vereinen, Projektteams, Initiativen, gewerblichen Betrieben und Institutionen vorgeschlagen werden. Weitere Informationen können Sie unter dem folgenden Link erfahren: https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf-dezernat1/gleichstellung/bf_stadt_ko%CC%88ln_else-falk_auschreibung_a4_rz.pdf

 

Im vergangenen Monat haben wir Sie über die Einrichtung des Arbeitskreises „Frauen stärken, Demokratie fördern, Radikalisierung von Frauen verhindern“ auf Grundlage des Beschlusses der Mitgliederversammlung am 30. März 2019 informiert. Bis zum 30. August 2019 können noch Mitglieder für den Arbeitskreis entsandt werden. Unter dem oben angegebenen Link finden Sie die Formalitäten zur Kandidatenentsendung.

Bitte merken Sie sich bereits jetzt das Kick-off Frühstückstreffen am Samstag, den 16. November ab 10.00 Uhr vor. Das Treffen ist an Arbeitskreisteilnehmer*innen und Interessierte gerichtet. Das Treffen wird voraussichtlich im ländlichen Raum des Hochsauerlandkreises stattfinden. Das Treffen steht unter dem Thema „Demokratiebildung jetzt – nicht ohne Frauen machbar!“

Der Vorstand des FrauenRat NRW e.V. lädt zum diesjährigen Sommerempfang am 17. September 2019 von 15.00 bis 17.00 Uhr in unsere Geschäftsstelle ein.

Wir freuen uns auf viele Gäste aus unseren Mitgliedsverbänden, aus der Politik, Gesellschaft und Kultur. Wir möchten uns mit Ihnen austauschen, neue Kontakte knüpfen und Impulse für unsere Arbeit bekommen.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir bis zum 9. September 2019 um Ihre Anmeldung in unserer Geschäftsstelle.

Bei der Mitgliederversammlung haben sich die Mitgliedsverbände für die Einrichtung eines Arbeitskreises „Frauenaspekte zur Digitalisierungsstrategie des Landes NRW“ ausgesprochen. Das Thema der Digitalisierung wird uns auch bei unserer nächsten Veranstaltung beschäftigen.

Gerne möchten wir Sie auf unsere Veranstaltung zur Digitalisierung am Samstag, den 21. September 2019 im Haus der Technik in Essen hinweisen. Das Veranstaltungsprogramm wird Ihnen zu einem späteren Zeitpunkt zugehen. Selbstverständlich können Sie sich bereits jetzt für die Veranstaltung in der Geschäftsstelle anmelden. Aufgrund einer beschränkten Platzkapazität ist eine Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Wir bitten um Ihre Anmeldung per E-Mail bis zum 9. September 2019.

Nächste Termine

27.04.21 Vorstandssitzung
11.06.-13.06.21 Konferenz der Landesfrauenräte

Letzte Pressemitteilung

Zum Weltfrauentag fordert der FrauenRat NRW „Mehr Frauen in die Parlamente in NRW“

In dieser Woche finden die vielfältigsten Veranstaltungen in Zusammenhang mit dem Internationalen Frauentag statt. Der FrauenRat NRW möchte besonders auf die gemeinsame Anhörung des Hauptausschusses und des Ausschusses für Gleichstellung und Frauen zum Gesetzentwurf zur „Einführung einer paritätischen Aufstellung der Wahllisten mit Frauen und Männern“ aufmerksam machen, die am 11. März 2021 um 11 Uhr im Plenum des Landtags NRW stattfindet. Wir freuen uns sehr, dass der FrauenRat NRW zur Anhörung als Sachverständige eingeladen wurde und verweisen auf unsere Stellungnahmen, die auf unserer Webseite veröffentlicht sind.

Der FrauenRat NRW wird vor der Anhörung mit einer kleinen angemeldeten Versammlung von 10.00 bis 10.30 Uhr vor dem Landtag NRW in Düsseldorf anwesend sein, um sichtbar zu machen, dass Parität eine Frage der Demokratie ist und wir mehr Frauen in den Parlamenten brauchen.

Im nordrhein-westfälischen Landtag sind Frauen mit derzeit nur 27,6 % deutlich unterrepräsentiert. Auch wenn die gewählten Abgeordneten, männlich, weiblich oder divers, das Volk in seiner Gesamtheit vertreten sollen, unabhängig von Geschlecht, Alter, Beruf, Religion, Vermögen und weitere persönliche Merkmale, werden deren Entscheidungen, insbesondere in der Gesetzgebung, auch von der eigenen Sozialisation beeinflusst.

Frauen machen über 50 Prozent der Bevölkerung aus. Sie sind keine Minderheit, und sie sind auch keine einheitliche Interessengruppe. Aus ihrer Perspektive setzen Frauen eigene Themen, wie z. B. Pflege, Kinderbetreuung, Wohnen, Verbraucherschutz. Sie blicken aber auch aus ihrem jeweiligen Erfahrungshintergrund auf Themen, die keine spezifischen Frauenthemen sind, wie Verkehr, Finanzen, Wirtschaft.

Für die Bürgerinnen und Bürger sind deshalb die Auswirkungen der mangelnden geschlechtergerechten Besetzung der Parlamente für die Gesellschaft und ihr persönliches Leben nicht zu unterschätzen.

Es müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, Frauen zu einer politischen Karriere zu ermutigen und strukturelle Nachteile bei der Aufstellung von Kandidaturen innerhalb der Parteien zu beseitigen.

Da dies bislang nicht durch freiwillige Maßnahmen innerhalb der Parteistrukturen erreicht werden konnte, hält der FrauenRat NRW aufgrund des Gleichstellungsgebots in Art. 3 Abs. 2 Satz 2 GG ein Paritätsgesetz in NRW aus Gründen der Demokratie für notwendig.

Nur so kann es zu einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen in den Parlamenten und damit zu einer gerechteren Politik und Gesetzgebung kommen.

PDF Version der Pressemitteilung: Zum Weltfrauentag fordert der FrauenRat NRW „Mehr Frauen in die Parlamente in NRW

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.