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Der Vorstand des FrauenRat NRW e.V. lädt zum diesjährigen Sommerempfang am 17. September 2019 von 15.00 bis 17.00 Uhr in unsere Geschäftsstelle ein.

Wir freuen uns auf viele Gäste aus unseren Mitgliedsverbänden, aus der Politik, Gesellschaft und Kultur. Wir möchten uns mit Ihnen austauschen, neue Kontakte knüpfen und Impulse für unsere Arbeit bekommen.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir bis zum 9. September 2019 um Ihre Anmeldung in unserer Geschäftsstelle.

Bei der Mitgliederversammlung haben sich die Mitgliedsverbände für die Einrichtung eines Arbeitskreises „Frauenaspekte zur Digitalisierungsstrategie des Landes NRW“ ausgesprochen. Das Thema der Digitalisierung wird uns auch bei unserer nächsten Veranstaltung beschäftigen.

Gerne möchten wir Sie auf unsere Veranstaltung zur Digitalisierung am Samstag, den 21. September 2019 im Haus der Technik in Essen hinweisen. Das Veranstaltungsprogramm wird Ihnen zu einem späteren Zeitpunkt zugehen. Selbstverständlich können Sie sich bereits jetzt für die Veranstaltung in der Geschäftsstelle anmelden. Aufgrund einer beschränkten Platzkapazität ist eine Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Wir bitten um Ihre Anmeldung per E-Mail bis zum 9. September 2019.

Bei der Mitgliederversammlung am 30. März 2019 wurde die Einrichtung des Arbeitskreises „Frauen stärken, Demokratie fördern, Radikalisierung von Frauen verhindern“ beschlossen. Der Arbeitskreis ist auf maximal zehn Teilnehmer*innen begrenzt. Der Arbeitskreis entscheidet nach Aufnahme der Arbeit, welche Schwerpunkte gesetzt werden. Bei dem Fachgespräch Weiblich und Radikal? Politische Radikalisierung von Frauen am 29.01.2019 sind bereits erste thematische Diskussionen entstanden.

Jeder Mitgliedsverband kann Bewerberinnen für die Mitarbeit in dem Arbeitskreis vorschlagen. Hierzu brauchen Sie uns lediglich das Formular zur Kandidatenmeldung der Mitgliedsverbände und das Formular zur Vorstellung der Bewerberin für die Mitarbeit im Arbeitskreis bis zum 30. August 2019 zukommen lassen. Die vorgeschlagene Kandidatin muss nicht gleichzeitig auch die Delegierte des Verbandes sein. Es können hauptamtliche Mitarbeiter*innen der Mitgliedsverbände für die Mitarbeit in dem Arbeitskreis vorgeschlagen werden. Ebenso ist es möglich, dass verbandlich unabhängige, ehrenamtlich tätige Expertinnen per Vorstandsbeschluss des FrauenRat NRW in dem Arbeitskreis mitarbeiten.

Sie sind Expertin auf dem Themengebiet, gehören jedoch keinem unserer Mitgliedsverbände an und möchten sich ehrenamtlich einbringen? Gerne können Sie bei Interesse mit uns Kontakt aufnehmen.

Im gesellschaftlichen Diskurs wird zurzeit über die Vollverschleierung diskutiert. Der FrauenRat NRW hat zu diesem Thema die Pressemitteilung „Gesicht zeigen“ veröffentlicht. Die Pressemitteilung kann unter dem folgenden Link abgerufen werden: http://www.frauenrat-nrw.de/pressemitteilung/75-gesicht-zeigen.

Bei der Mitgliederversammlung am 30. März 2019 wurde die Einrichtung des Arbeitskreises „Frauenaspekte zur Digitalisierungsstrategie des Landes NRW“ beschlossen. Die Aufgabe des Arbeitskreises besteht darin, ein Positionspapier zur Digitalisierungsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen zu erarbeiten, in dem speziell die Frauenaspekte herausgearbeitet werden. Folgende Punkte sollten in dem Positionspapier enthalten sein:

  • Beschreibung der geschlechtsspezifischen Herausforderungen der Digitalisierungsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen für Frauen
  • Handlungsbedarf zur Strategie für das digitale Nordrhein-Westfalen und frauenspezifischen Gesichtspunkten
  • Erarbeitung eines frauenspezifischen Forderungskatalogs
  • Vorschläge zur geschlechtergerechten Verteilung von Teilhabechancen, die sich aus der Digitalisierung ergeben

Jeder Mitgliedsverband kann Bewerberinnen für die Mitarbeit in dem Arbeitskreis vorschlagen. Hierzu brauchen Sie uns lediglich das Formular zur Kandidatenmeldung der Mitgliedsverbände und das Formular zur Vorstellung der Bewerberin für die Mitarbeit im Arbeitskreis bis zum 20. Juni 2019 zukommen lassen. Die vorgeschlagene Kandidatin muss nicht gleichzeitig auch die Delegierte des Verbandes sein. Es können hauptamtliche Mitarbeiter*innen der Mitgliedsverbände für die Mitarbeit in dem Arbeitskreis vorgeschlagen werden. Ebenso ist es möglich, dass verbandlich unabhängige, ehrenamtlich tätige Expertinnen per Vorstandsbeschluss des FrauenRat NRW in dem Arbeitskreis mitarbeiten.

Sie sind Expertin auf dem Themengebiet, gehören jedoch keinem unserer Mitgliedsverbände an? Gerne können Sie bei Interesse mit uns Kontakt aufnehmen.

Nächste Termine

15.09.20 Sondersitzung

18.09.-20.09.20 Konferenz der Landesfrauenräte

22.09.20 Vorstandssitzung

31.10.20 Mitgliederversammlung

11.06.-13.06.21 Konferenz der Landesfrauenräte

Letzte Pressemitteilung

Familienorganisationen in NRW fordern - Familien brauchen nachhaltige Unterstützung

Gemeinsame Pressemitteilung des FrauenRat NRW, der Landesarbeitsgemeinschaft Familienverbände NRW, des Fachforums Familienselbsthilfe im Paritätischen Wohlfahrtsverband NRW und der Landesarbeitsgemeinschaft Väterarbeit NRW.

In der Ausnahmesituation der Pandemie muss den unterschiedlichsten Bedürfnissen der Familien Rechnung getragen werden. Während der Corona-Krise verschärfen sich längst bekannte strukturelle Probleme.

„Wir wollen gestärkt aus der Krise hervorgehen, daher müssen wir uns jetzt um grundsätzliche Lösungen bemühen“, sagt Hans-Georg Nelles, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft Väterarbeit NRW.

Mütter und Väter müssen in der aktuellen Situation gleichzeitig Erwerbsarbeit, Erziehung, Betreuung, Beschulung und Pflege stemmen. Sie sind am Rande ihrer Leistungsfähigkeit angelangt. Bestehende strukturelle Diskriminierungen in Bezug auf Sexismus, soziale Lage, Heteronormativität und Rassismus u.a. werden in dieser Situation noch verschärft. Alleinerziehende können sich diese Belastungen mit niemandem teilen.

Der komplette Ausfall der gesellschaftlichen Infrastruktur muss durch die Familien im Privaten aufgefangen werden. Auch Homeoffice wird für Eltern leicht zu einer Falle. Familien- und Berufsarbeit können nicht gleichzeitig ausgeführt werden. Es sind eigenständige Tätigkeiten, mit jeweils eigenem Zeitbedarf.

Eine alleinige verbale Würdigung dieser Leistungen von Familien reicht bei weitem nicht aus. Auch die finanziellen Auswirkungen und die Unsicherheit der zukünftigen Entwicklung führen zu Ängsten, zu Existenznöten und zu noch mehr Kinderarmut. Familien, deren Mitglieder in verschiedenen Ländern leben, wurden durch die strikten Grenzschließungen zerrissen.

Fast immer sind es die Mütter, die bis zur Erschöpfung arbeiten, um den Anforderungen in Beruf und Familie zu genügen. Dort, wo keine partnerschaftliche Aufteilung zwischen Berufs- und Familienarbeit gelebt wird, droht eine Überlastung der Mütter. Equal-Pay und Equal-Care werden zwar seit Langem diskutiert, werden aber nicht ausreichend umgesetzt.

„Wir müssen verhindern, dass Mütter und Väter in das traditionelle Rollenbild zurückgedrängt werden, das wir schon längst überwunden geglaubt haben“, sagt Dr. Patricia Aden. „Im Gegenteil, wir müssen die strukturellen Hindernisse beseitigen, die gleichberechtigten Lebensmodellen entgegenstehen“, so die Vorsitzende des FrauenRat NRW.

„In der öffentlichen Diskussion der letzten Wochen kamen Kinder mit ihren Rechten und besonderen Bedürfnissen nicht vor“, sagt Sabine Nagl vom Kinderschutzbund LV NRW e.V.. „Die Schließung von Schulen, Kitas und sogar von Spielplätzen sowie das Kontaktverbot beeinträchtigen die Kinder in ihrer geistigen und sozialen Entwicklung“ so die Familienfachberaterin. Kinder haben auch in Zeiten von Corona ein Recht auf Bildung. Die Schließung von Bildungs- und Freizeiteinrichtungen diskriminiert vor allem Kinder aus wirtschaftlich benachteiligten Familien sowie Kinder mit besonderem Förder- und Pflegebedarf.

Finanzielle Entlastung wie ein einmaliger Kinderbonus und eine befristete Senkung der Mehrwertsteuer sind zwar besser als eine rein verbale Würdigung der Leistungen der Familien, aber sie genügen bei weitem nicht, um die coronabedingten Ängste, Existenznöte und die wachsenden Kinderarmut langfristig abzumildern.

„Familien sind systemrelevant. Sie sind das Rückgrat einer stabilen Gesellschaft. Wir, der FrauenRat NRW und die Landesarbeitsgemeinschaft der Familienverbände NRW, stärken dieses Rückgrat, machen es krisentauglich und fordern eine breite öffentliche Debatte über Familie und gute Rahmenbedingungen.“ sagt André Hartjes, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft der Familienverbände NRW.

PDF Version der Pressemitteilung "Familienorganisationen in NRW fordern – Familien brauchen nachhaltige Unterstützung"

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