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Bei der Mitgliederversammlung am 30. März 2019 wurde die Einrichtung des Arbeitskreises „Frauenaspekte zur Digitalisierungsstrategie des Landes NRW“ beschlossen. Die Aufgabe des Arbeitskreises besteht darin, ein Positionspapier zur Digitalisierungsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen zu erarbeiten, in dem speziell die Frauenaspekte herausgearbeitet werden. Folgende Punkte sollten in dem Positionspapier enthalten sein:

  • Beschreibung der geschlechtsspezifischen Herausforderungen der Digitalisierungsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen für Frauen
  • Handlungsbedarf zur Strategie für das digitale Nordrhein-Westfalen und frauenspezifischen Gesichtspunkten
  • Erarbeitung eines frauenspezifischen Forderungskatalogs
  • Vorschläge zur geschlechtergerechten Verteilung von Teilhabechancen, die sich aus der Digitalisierung ergeben

Jeder Mitgliedsverband kann Bewerberinnen für die Mitarbeit in dem Arbeitskreis vorschlagen. Hierzu brauchen Sie uns lediglich das Formular zur Kandidatenmeldung der Mitgliedsverbände und das Formular zur Vorstellung der Bewerberin für die Mitarbeit im Arbeitskreis bis zum 20. Juni 2019 zukommen lassen. Die vorgeschlagene Kandidatin muss nicht gleichzeitig auch die Delegierte des Verbandes sein. Es können hauptamtliche Mitarbeiter*innen der Mitgliedsverbände für die Mitarbeit in dem Arbeitskreis vorgeschlagen werden. Ebenso ist es möglich, dass verbandlich unabhängige, ehrenamtlich tätige Expertinnen per Vorstandsbeschluss des FrauenRat NRW in dem Arbeitskreis mitarbeiten.

Sie sind Expertin auf dem Themengebiet, gehören jedoch keinem unserer Mitgliedsverbände an? Gerne können Sie bei Interesse mit uns Kontakt aufnehmen.

In knapp zwei Wochen wird am 26. Mai 2019 das Europaparlament neu gewählt. Früher kämpften die Frauen darum, ihre Stimme im politischen Entscheidungsprozess abgeben zu dürfen. Inzwischen blicken wir auf ein hundertjähriges Bestehen des Frauenwahlrechts zurück. Nun gilt es das erkämpfte Wahlrecht zu nutzen, denn jede Stimme zählt. Wir haben die Wahl! Geben wir unsere Stimme ab für Europa.

Im Digital Hub in Bonn hatte die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Andrea Milz, Vertreterinnen und Vertreter ehrenamtlicher Organisationen zu einem Austausch eingeladen. Dieser Workshop stand im Zeichen des miteinander und voneinander Lernens. Erfahrene Praktikerinnen und Praktiker tauschten in einer offenen Diskussion ihre Kenntnisse aus, stellten Umsetzungsideen vor und formulierten ihren Unterstützungsbedarf durch die Landesregierung. Der FrauenRat NRW wurde durch seine Vorsitzende Dr. Patricia Aden und die Stellvertreterin Elisabeth Thesing-Bleck vertreten.

Die Landesregierung will mit einem Entwurf für eine digitale Strategie Nordrhein-Westfalen die Chancen der Digitalisierung ergreifen, die Wirtschaft wettbewerbsfähig erhalten, den gesellschaftlichen Wandel nachhaltig mitgestalten und das Leben in Nordrhein-Westfalen ein Stück besser machen. Digitale Ideen sollen darüber hinaus auch für das Leben der Menschen im Quartier, im Sozialraum und in der Nachbarschaft entwickelt werden. Diese Tätigkeitsfelder werden zu großen Teilen ehrenamtlich abgedeckt. Sie sind aber häufig auch mit einem Hauptamt verknüpft. Über die neu zu erarbeitenden digitalen Tools sollen zukünftig verstärkt neue engagierte Ehrenamtliche digital geworben werden.

Gerne möchten wir Sie auf die Veranstaltung des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung anlässlich des internationalen Frauentages am 08. März 2019 hinweisen. Die Veranstaltung "Papier ist geduldig: 70 Jahre Artikel 3 Absatz 2 Grundgesetz" findet am 08. März 2019 ab 16.30 Uhr im VIEW im DORTMUNDER U statt. Weitere Informationen zu den Anmeldemodalitäten und dem Veranstaltungsablauf können Sie der Einladung zur Veranstaltung entnehmen.

Gefördert vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Weiblich und radikal – wie passt das zu unserer Wahrnehmung von Frauen als friedliche Bürgerinnen? Entgegen gängiger Vorstellung können Frauen auch Täterinnen sein, wie Gudrun Ensslin und Ulrike Meinhof in der RAF und Beate Zschäpe im NSU zeigten, so die Vorsitzende des FrauenRat NRW e.V. Dr. Patricia Aden bei ihrer Begrüßung.

Maria Friese (kfd Diözesanverband Essen) betonte zu Beginn der gemeinsamen Tagung von kfd und Landesfrauenrat, dass gerade die kfd-Frauen auf Grund ihrer unmittelbaren Kontakte zu Migrantinnen an diesem Thema interessiert sind. Auch Mitgliedsfrauen anderer Verbände nahmen teil, die Liberalen Frauen, die deutschen Akademikerinnen, die Landfrauen, die katholische Mädchen Sozialarbeit IN VIA, die Frauen in der CDA NRW und der BFBM waren vertreten.

Es gibt keine monokausale Erklärung für die Radikalisierung von Frauen, erklärte Jannis Stenzel von der Landeszentrale für politische Bildung. Auch wenn die Ursachenforschung dazu erst am Anfang stehe, könne man politische, psychologische, soziologische und individuelle Faktoren ausmachen. Anziehend wirkt neben der Ideologie zum Beispiel auch immer die erlebte Gemeinschaft.

Nächste Termine

29.10.19 Vorstandssitzung
 
08.11.19 Fachgespräch "Genitalverstümmelung - lebenslanges Leiden" in Paderborn

08.-10.11.19 Konferenz der Landesfrauenräte in Wiesbaden

16.11.19 Kick-Off Meeting "Demokratiebildung jetzt - nicht ohne Frauen machbar!"

19.11.19 Vorstandssitzung

10.12.19 Telefonkonferenz

Letzte Pressemitteilung

Digital braucht Sozial! Veranstaltung des FrauenRat NRW

Zum Thema „Digital braucht Sozial!“ veranstaltete der FrauenRat NRW am 21. September 2019 im Haus der Technik Essen eine gut besuchte Tagung für Frauen aus den Mitgliedsverbänden, aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Der digitale Wandel – eine kulturelle Revolution, die mit der Erfindung des Buchdruckes durch Gutenberg vergleichbar ist – ist in vollem Gange und darf nicht an den Frauen vorbei gehen. Deshalb müssen Frauen überall dort präsent sein, wo es um die Digitalisierung geht. Digitale Kompetenzen sind nicht nur etwas für Expertinnen, sie sind für alle Frauen unerlässlich.

Die Digitalisierung ist in allen Lebensbereichen spürbar und verändert unsere Gesellschaft in eine Richtung, die wir noch nicht abschätzen können. Der FrauenRat NRW hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Interessen der Frauen in die Diskussion einzubringen, damit sie nicht wegdigitalisiert werden.

Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, stellte in ihrem Grußwort die Verbindung zwischen der Engagementstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen und der Digitalisierung her: Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung eröffnen sich für alle Lebensbereiche neue Chancen und Möglichkeiten. Dies gilt auch für das bürgerschaftliche Engagement. Außerdem ergeben sich mit zunehmender Digitalisierung auch vielfältige, zusätzliche Betätigungsfelder für Engagierte. Es werden neue Teilhabechancen eröffnet.

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