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Einige unserer Mitgliedsverbände sind auch bundesweit aktiv. Im Zusammenhang mit der Coronakrise ist der Aufruf „Wann, wenn nicht jetzt“ von zwanzig bundesweit aktiven Frauenbänden entstanden. Weitere Informationen können Sie der Internetseite des Deutschen Frauenrates entnehmen. Dort finden Sie auch die PDF-Version des Aufrufes.

Durch die derzeitige Situation um COVID-19 steigt die existenzielle Bedrohung. Durch die Krisensituation sind auch viele Frauen von finanziellen Einbußen betroffen. An dieser Stelle möchten wir Sie auf das NRW-Soforthilfe-Programm 2020 aufmerksam machen.

Wer wird gefördert?

Anträge können von gewerblichen und gemeinnützigen Unternehmen, Solo-Selbstständigen und von Angehörigen der Freien Berufe, einschließlich Künstler/innen, mit bis zu 50 Beschäftigten (umgerechnet auf Vollzeitkräfte) gestellt werden, die wirtschaftlich im Haupterwerb als Unternehmen/Freiberufler/Selbstständige tätig sind, Ihren Hauptwohnsitz in Nordrhein-Westfalen haben. Wichtig ist dabei jedoch, dass die Waren oder Dienstleistungen bereits vor dem 31. Dezember 2019 angeboten wurden.

Was wird gefördert?

Die Unternehmen sollen bei der Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz und Überbrückung von akuten Finanzierungsengpässen, u.a. für laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten u.ä., sowie dem Erhalt von Arbeitsplätzen durch einen Zuschuss unterstützt werden. (Zur Reduzierung von Personalkosten gibt es das Kurzarbeitergeld). Die Voraussetzung ist jedoch, dass die Finanzierungsengpässe und die wirtschaftlichen Schwierigkeit in Folge von Corona entstanden sind.

Die Auswirkungen der Corona-Krise bestimmen unseren Tagesablauf. Die Corona-Krise ist nicht nur ein medizinisches und epidemiologisches, sondern auch ein psychologisches und gesellschaftliches Problemfeld. Die Hochschule Osnabrück untersucht in einer Studie die Einstellung zur kulturellen Vielfalt im Hintergrund der Corona-Krise. Die Bearbeitung wird auf 15 Minuten geschätzt. Die Teilnahme an der Umfrage ist freiwillig. Weitere Informationen könne Sie unter dem folgenden Link erhalten: https://umfrage1.zemit.wi.hs-osnabrueck.de/limesurvey/index.php/286328?lang=de

Mit einem motivierenden Kick-Off-Meeting am 16. November 2019 hat der Arbeitskreis der FrauenRat NRW seine Arbeit begonnen. Über zwanzig Vertreterinnen von Frauenverbänden und Organisationen sind für die Veranstaltung angereist. Mit unserer Pressemitteilung „Frauen stärken Demokratie“ haben wir über die Veranstaltung berichtet. Nun möchten wir Ihnen auch einen visuellen Rückblick auf die Veranstaltung ermöglichen. Denn nach wie vor gilt: Gleichstellung stärkt Demokratie!

In Anbetracht der aktuellen Situation möchten wir Sie auf eine Studie der medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen im Umgang mit COVID-19/ SARS-CoV 2 (Coronavirus) aufmerksam machen. Die Studie untersucht, welche Auswirkungen die tägliche Beschäftigung und Berichterstattung über das Coronavirus auf den Menschen und sein Verhalten hat. Hierzu wurde ein Fragebogen entworfen. Die Bearbeitung des Fragebogens wird auf 8 bis 10 Minuten geschätzt. Die Teilnahme an der Umfrage ist freiwillig. Weitere Informationen können Sie unter dem folgenden Link erhalten: https://ww2.unipark.de/uc/2020/

Nächste Termine

09.06.20 Vorstandskonferenz

18.09.-20.09.20 Konferenz der Landesfrauenräte

11.06.-13.06.21 Konferenz der Landesfrauenräte

Letzte Pressemitteilung

FrauenRat NRW begrüßt NRW-Initiative gegen diskriminierende Computer-Algorithmen

„Geschlechtsspezifische Vorurteile oder Rollenstereotype in der analogen Welt dürfen sich nicht in der digitalen Welt fortsetzen oder sogar verstärkt werden“, fordert die Vorsitzende des FrauenRat NRW Dr. Patricia Aden.

Der FrauenRat NRW begrüßt die Initiative der NRW-Gleichstellungsministerin Ina Scharrenbach gegen diskriminierende Computer-Algorithmen. Auf Antrag Nordrhein-Westfalens sollen die GleichstellungsministerInnen der Länder in der nächsten Konferenz beschließen, dass die Bundesregierung, Unternehmen und Behörden verbindliche Verhaltensregeln festlegen, wenn sie Algorithmen etwa bei der Personalauswahl nutzen.

Es muss darauf geachtet werden, Algorithmen und Anwendungen für die Künstliche Intelligenz (KI) diskriminierungsfrei zu gestalten. Die Nutzung von Algorithmen zur Entscheidungsfindung führt vielfach zur mittelbaren Diskriminierung von Frauen, die wegen ihrer mangelnden Transparenz nicht direkt nachzuvollziehen ist. Diese für die Betroffenen unsichtbaren Datenverknüpfungen anhand von in Algorithmen festgelegten Merkmalen können zu erheblichen Geschlechterungleichheiten führen und weitreichende Folgen haben, z.B. bei der Personalauswahl oder Kreditvergabe.

Hier bedarf es konkreter Richtlinien für Unternehmen und Behörden, die dem Antidiskriminierungsrecht und dem Datenschutz gerecht werden.

Digitalisierung bietet große Chancen, aber auch Risiken, gerade für Frauen. Der FrauenRat NRW macht es sich zur Aufgabe, auf diese Form der Diskriminierung aufmerksam zu machen, um Frauen zu sensibilisieren und zu ermutigen, geschlechterbasierter Benachteiligung auch im digitalen Raum entgegenzutreten.

Der FrauenRat NRW, Interessenvertretung von ca. zwei Mio. engagierter Frauen in den Mitgliedsverbänden, beschäftigt sich in Zeiten von Corona mit der besonderen Betroffenheit von Frauen in den verschiedensten Lebensbereichen. Wir möchten die Vielfalt der Problemfelder darstellen und Forderungen, auch mit Unterstützung unserer Mitgliedsverbände, an die Landesregierung und die Politik richten.  

PDF Version der Pressemitteilung "FrauenRat NRW begrüßt NRW-Initiative gegen diskriminierende Computer-Algorithmen"

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